Ein Hauch von Kälte
Der Roman eröffnet mit einer Stimme, die sofort Nähe schafft: Mira, Ärztin, Mutter, Migrantin, versucht inmitten von Krieg, Pandemie und persönlicher Erschöpfung ihre eigene Kontur wiederzufinden. Fingerova schreibt mit einer eindringlichen Mischung aus Klarheit und poetischer Bildkraft – der „Zugwind“, der sich in Mira eingenistet hat, wird zum starken Leitmotiv für innere Kälte, Entwurzelung und den Verlust eines sicheren Weltbildes.
Die Leseprobe wirkt gleichzeitig intim und politisch. Sie zeigt, wie das große Weltgeschehen in den Alltag hineinbricht: in kaputte Spülmaschinen, überfüllte Wohnungen, überforderte Körper. Besonders berührend ist, wie Fingerova die Zerbrechlichkeit ihrer Figuren mit einem leisen, manchmal bitteren Humor verbindet. Die Sprache ist direkt, emotional, oft schmerzhaft ehrlich.
Der Text hinterlässt das Gefühl, einer Frau zuzusehen, die versucht, inmitten von Chaos und Verantwortung nicht zu verschwinden – und die gerade in der Begegnung mit anderen Menschen wieder zu sich findet. Ein Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallen wird.
Die Leseprobe wirkt gleichzeitig intim und politisch. Sie zeigt, wie das große Weltgeschehen in den Alltag hineinbricht: in kaputte Spülmaschinen, überfüllte Wohnungen, überforderte Körper. Besonders berührend ist, wie Fingerova die Zerbrechlichkeit ihrer Figuren mit einem leisen, manchmal bitteren Humor verbindet. Die Sprache ist direkt, emotional, oft schmerzhaft ehrlich.
Der Text hinterlässt das Gefühl, einer Frau zuzusehen, die versucht, inmitten von Chaos und Verantwortung nicht zu verschwinden – und die gerade in der Begegnung mit anderen Menschen wieder zu sich findet. Ein Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallen wird.