Poetisch und schonungslos, Entwurzelung und Neuanfang.

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fönbo Avatar

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Die Handlung von "Zugwind" beginnt leise durch atmosphärische Beobachtungen und innere Monologe, die die Leserin / den Leser sofort in eine Welt voller Kontraste ziehen.

Die Leseprobe setzt sich intensiv mit dem Gefühl des "Dazwischenseins" auseinander, das Menschen erleben, die ihre Heimat verlassen mussten.

Portraitiert werden Personen, die mit ihrer Identität und der Sprachlosigkeit in der Fremde kämpfen, was sie ungemein greifbar und menschlich macht.

Das Cover wirkt mit seiner reduzierten, fast melancholischen Gestaltung wie ein stilles Versprechen auf eine Geschichte, die tief unter die Oberfläche geht.

Der Aufbau der Geschichte nutzt geschickt Rückblenden und Gedankensplitter, um die Zerrissenheit zwischen der Ukraine und dem neuen Leben in Deutschland darzustellen.