Ein sehr "lautes" Buch...
"Zugwind" ist in der Ich-Form geschrieben. Aus der Sicht von Mira, Medizinerin, Mutter, Ehefrau. Ihre Wurzeln liegen in Odessa, sie stammt aus einer jüdischen Familie. Mit ihrem Ehemann und der Tochter lebt sie in Deutschland, sie hat die Ukraine seinerzeit verlassen, doch ihre Gedanken an die Ukraine, wo der Krieg tobt, lassen sie nicht mehr los. Sie muss nach Odessa zurück, der "Zugwind" lässt sich nicht mehr ausblenden. Die Buchautorin war mir bis jetzt unbekannt.
Iryna Fingerova erzählt sehr intensiv und ausdrucksstark, man ist sofort in der Geschichte und kann sich gut in die Gefühle der Protagonistin hineinversetzen. Vielleicht weil die Wurzeln der Autorin ja auch in Odessa liegen und ihre Vita große Ähnlichkeiten aufweist. Für mich ist das Buch aber eher nichts, da ich ein Fan der "leisen" Töne bin. Das Buchcover gefällt mir überhaupt nicht.
Iryna Fingerova erzählt sehr intensiv und ausdrucksstark, man ist sofort in der Geschichte und kann sich gut in die Gefühle der Protagonistin hineinversetzen. Vielleicht weil die Wurzeln der Autorin ja auch in Odessa liegen und ihre Vita große Ähnlichkeiten aufweist. Für mich ist das Buch aber eher nichts, da ich ein Fan der "leisen" Töne bin. Das Buchcover gefällt mir überhaupt nicht.