Grauen auf flippig

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pawlodar Avatar

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Schon beeindruckend, wie schwungvoll die Autorin diese vollkommen unterschiedlichen Ingredienzen zusammenmixt: das jugendliche Beharren der Ich-Erzählerin auf ihr Anrecht auf Normalität und Unbekümmertheit, dann die hautnahe Berührung mit dem Verlust aller Lebensgewissheiten, schließlich Empathie und Überforderung beim Versuch, einen Beitrag zu leisten, Leid wenigstens partiell zu lindern. Es bleibt abzuwarten, ob diese Melange aus Schnodderigkeit und Verzweiflung tragfähig bleibt.