Schonungslos schmerzhafter Tiefgang.
Wer Zugwind gelesen hat, beschwert sich hoffentlich nie wieder über „schlechtes Wetter“, „früher war alles besser“ oder ähnlichen Bullshit, wie, dass das Brot beim Bäcker eine Form hat, die man nicht mag (ernsthaft!).
Es ist kein Buch für schwache Nerven, aber wundervoll geschrieben. Ehrlich, authentisch, schmerzhaft und auch bewegend. Es berührt und rüttelt auf und es macht auch ein bisschen Hoffnung. Ich bin sehr gespannt auf den späteren Teil, wenn Mira beschließt, nach Odesa zu reisen - liebe Menschen besuchen, feiern, das Meer wiedersehen; klingt erst einmal abstrus, so mitten im Krieg. Aber auch wie ein verständlicher Gegenpol, ein Gegenzug, den es braucht, um zu heilen.
Die Zugwind-Analogie finde ich sehr, sehr gut. Es liegt eine immense Bedeutung in diesem einen Wort, die man sofort tief fühlt und nie so spürbar mit Worten ausdrücken könnte.
Kommt auf meine Leseliste.
Das Cover verstehe ich nicht - wo kommt der Löwenzahn her?! - find's aber super, ohne sagen zu können, wieso.
Es ist kein Buch für schwache Nerven, aber wundervoll geschrieben. Ehrlich, authentisch, schmerzhaft und auch bewegend. Es berührt und rüttelt auf und es macht auch ein bisschen Hoffnung. Ich bin sehr gespannt auf den späteren Teil, wenn Mira beschließt, nach Odesa zu reisen - liebe Menschen besuchen, feiern, das Meer wiedersehen; klingt erst einmal abstrus, so mitten im Krieg. Aber auch wie ein verständlicher Gegenpol, ein Gegenzug, den es braucht, um zu heilen.
Die Zugwind-Analogie finde ich sehr, sehr gut. Es liegt eine immense Bedeutung in diesem einen Wort, die man sofort tief fühlt und nie so spürbar mit Worten ausdrücken könnte.
Kommt auf meine Leseliste.
Das Cover verstehe ich nicht - wo kommt der Löwenzahn her?! - find's aber super, ohne sagen zu können, wieso.