Odessa, ich kann dich nicht vergessen
Mira Zehmann, ihr Mann Andryi und ihre Tochter Rosa, sind nach Deutschland übersiedelt, um einen Neuanfang zu starten. Mira und ihr Mann sind beide Ärzte und leben nun in der Stadt N. Mira ist in einer Praxis Hausärztin, ihr Mann arbeitet am Krankenhaus. Allerdings schreibt Mira auch Gedichte und diese Fertigkeit ist ihr abhandengekommen und sie möchte sie wiederfinden. Sie stammen beide aus Odessa und nach dem Beginn des Krieges spürt Mira eine Zugwind in sich, den sie nicht deuten kann. Sie fährt ab und zu nach Odessa, um sich an ihr altes Leben zu erinnern und die Stadt und ihre Besonderheiten in sich aufzunehmen. Die Stadt in der ihre Großeltern leben und ihre Vergangenheit.
„Zugwind“ von Iryna Fingerova ist ein Roman, der von einer Frau handelt, die in Deutschland lebt und arbeitet, aber immer noch durch ihren Glauben und ihre Freunde und Verwandten sich in ihre Heimatstadt Odessa zurückgezogen fühlt. Die Autorin schreibt beeindruckend ihre Situation als Hausärztin in der Stadt N, in der auch viel Freundinnen von ihr leben und auch sehr viele Ukrainerinnen und Ukrainer, die sie sehr häufig aufsuchen, da sie sie an ihre Heimat erinnert. Die Patientinnen haben manchmal nur Symptome, die sie behandeln muss, und zwar Heimatverlust durch den Krieg. Es sind Einzelschicksale, die sie beschreibt, die entwurzelt wurden und sie fühlt sich manchmal genauso. Sie spürt dann am ganzen Körper einen Zugwind, der sie an ihre Heimat erinnert und sie auch immer wieder in die alte Heimat zurückzieht. Sie ist nicht unglücklich in Deutschland, aber manchmal fühlt sie sich nicht ganz komplett. Das sind dann die Zeiten, in denen sie sich auf den Weg macht. Auch eine Liebschaft könnte den Zugwind stoppen. Sie ist zufrieden und unzufrieden zugleich. Als sie das Schreiben von Gedichten wieder findet, fühlt sie das der Zugwind abnimmt. Es ist eine eindrucksvolle Beschreibung, die die Autorin hier vornimmt und man kann mit ihr fühlen, wie ihre Sehnsucht immer wieder aufflackert.
Das Buch ist für mich eine sehr eindrucksvolle Beschreibung einerseits der Situation von Flüchtlingen, über die die Autorin schreibt und ein Leben in einem fremden Land mit Wurzeln in einem anderen. Solche Gedankengänge helfen sich immer wieder zu erden, wie es auch die Autorin immer wieder tut.
„Zugwind“ von Iryna Fingerova ist ein Roman, der von einer Frau handelt, die in Deutschland lebt und arbeitet, aber immer noch durch ihren Glauben und ihre Freunde und Verwandten sich in ihre Heimatstadt Odessa zurückgezogen fühlt. Die Autorin schreibt beeindruckend ihre Situation als Hausärztin in der Stadt N, in der auch viel Freundinnen von ihr leben und auch sehr viele Ukrainerinnen und Ukrainer, die sie sehr häufig aufsuchen, da sie sie an ihre Heimat erinnert. Die Patientinnen haben manchmal nur Symptome, die sie behandeln muss, und zwar Heimatverlust durch den Krieg. Es sind Einzelschicksale, die sie beschreibt, die entwurzelt wurden und sie fühlt sich manchmal genauso. Sie spürt dann am ganzen Körper einen Zugwind, der sie an ihre Heimat erinnert und sie auch immer wieder in die alte Heimat zurückzieht. Sie ist nicht unglücklich in Deutschland, aber manchmal fühlt sie sich nicht ganz komplett. Das sind dann die Zeiten, in denen sie sich auf den Weg macht. Auch eine Liebschaft könnte den Zugwind stoppen. Sie ist zufrieden und unzufrieden zugleich. Als sie das Schreiben von Gedichten wieder findet, fühlt sie das der Zugwind abnimmt. Es ist eine eindrucksvolle Beschreibung, die die Autorin hier vornimmt und man kann mit ihr fühlen, wie ihre Sehnsucht immer wieder aufflackert.
Das Buch ist für mich eine sehr eindrucksvolle Beschreibung einerseits der Situation von Flüchtlingen, über die die Autorin schreibt und ein Leben in einem fremden Land mit Wurzeln in einem anderen. Solche Gedankengänge helfen sich immer wieder zu erden, wie es auch die Autorin immer wieder tut.