Zwischen Frieden und Krieg
Der Roman "Zugwind" von Iryna Fingerova, erschienen 2026 im Rowohlt Verlag, erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen verschiedenen Welten feststeckt: zwischen ihrer Heimat und ihrem jetzigen Wohnort, zwischen Frieden und Krieg sowie zwischen Freiheit und Zwang.
Die Protagonistin Mira ist Ende 20, hat eine kleine Tochter und lebt mit ihrem Mann in Deutschland. Ursprünglich stammt sie jedoch aus der Ukraine. Mit Beginn des Krieges verändert sich auch ihr inneres Erleben – ein „Zugwind“ scheint plötzlich durch ihr Leben zu ziehen und aus allen Ritzen zu wehen.
Besonders eindrucksvoll ist die wiederkehrende Metapher des Windes, die sich durch den gesamten Roman zieht und zum Nachdenken anregt. Die Sprache wirkt auf den ersten Blick einfach, ist aber nicht immer leicht zugänglich, da der Text häufig wie ein innerer Monolog gestaltet ist. Dadurch entstehen Passagen, die schwer nachzuvollziehen sind, gleichzeitig aber eine große Nähe zur Gedankenwelt der Figur schaffen. Einige Abschnitte sind lebensfroh und hoffnungsvoll, andere dagegen von Traurigkeit und Unsicherheit geprägt – insgesamt überwiegt jedoch ein Gefühl von Zuversicht.
Auch die Nebenfiguren, denen Mira in ihrer Arbeit als Ärztin begegnet, tragen zur Tiefe des Romans bei. Viele von ihnen stammen ebenfalls aus der Ukraine und ringen mit einem schlechten Gewissen, weil sie nicht im Krieg kämpfen, sondern in Sicherheit leben.
Insgesamt lässt der Roman einige Fragen offen und regt zum Weiterdenken an. Gerade darin liegt jedoch auch seine Stärke: Er zeigt, dass es nicht immer einfache Antworten gibt, vermittelt aber dennoch Hoffnung und Zuversicht – etwas, das in Zeiten wie diesen besonders wertvoll ist.
Die Protagonistin Mira ist Ende 20, hat eine kleine Tochter und lebt mit ihrem Mann in Deutschland. Ursprünglich stammt sie jedoch aus der Ukraine. Mit Beginn des Krieges verändert sich auch ihr inneres Erleben – ein „Zugwind“ scheint plötzlich durch ihr Leben zu ziehen und aus allen Ritzen zu wehen.
Besonders eindrucksvoll ist die wiederkehrende Metapher des Windes, die sich durch den gesamten Roman zieht und zum Nachdenken anregt. Die Sprache wirkt auf den ersten Blick einfach, ist aber nicht immer leicht zugänglich, da der Text häufig wie ein innerer Monolog gestaltet ist. Dadurch entstehen Passagen, die schwer nachzuvollziehen sind, gleichzeitig aber eine große Nähe zur Gedankenwelt der Figur schaffen. Einige Abschnitte sind lebensfroh und hoffnungsvoll, andere dagegen von Traurigkeit und Unsicherheit geprägt – insgesamt überwiegt jedoch ein Gefühl von Zuversicht.
Auch die Nebenfiguren, denen Mira in ihrer Arbeit als Ärztin begegnet, tragen zur Tiefe des Romans bei. Viele von ihnen stammen ebenfalls aus der Ukraine und ringen mit einem schlechten Gewissen, weil sie nicht im Krieg kämpfen, sondern in Sicherheit leben.
Insgesamt lässt der Roman einige Fragen offen und regt zum Weiterdenken an. Gerade darin liegt jedoch auch seine Stärke: Er zeigt, dass es nicht immer einfache Antworten gibt, vermittelt aber dennoch Hoffnung und Zuversicht – etwas, das in Zeiten wie diesen besonders wertvoll ist.