Zwischen Odesa und Deutschland
Zugwind ist ein Roman, auf den ich mal wieder in erster Linie durch das Cover aufmerksam wurde. Was soll ich sagen, es ist einfach perfekt. Ich mag die Farben, ich mag die Schrift, ich mag das Bild und ich mag, dass der Titel glänzt und leicht erhaben ist. Einfach schön. Und geheimnisvoll.
Aber auch den Klappentext fand ich interessant. Und, Überraschung, es war tatsächlich einmal ein Klappentext, der die Grundidee des Romans sehr gut auf den Punkt brachte. Man wird nicht getäuscht.
Mira lebt mit ihrem Mann Andrij und ihrer Tochter Rosa in Deutschland. Geboren ist sie in der Ukraine, in Odesa. Dort ist sie erwachsen geworden, hat studiert, es ist der Ort ihrer Familie, ihrer Freunde, des ersten Kusses, ihr Sehnsuchtsort.
Und dann ist plötzlich Krieg. Und damit ganz viele neue Fragen. Darf man ein schönes Leben haben, während in der Heimat Krieg herrscht? Wie umgehen mit den vielen ukrainischen Geflüchteten, die jetzt in ihre Hausarztpraxis kommen und die mit ihren Sorgen und Nöten zu ihr kommen? Was macht das mit ihrer Beziehung? Und kann man im Krieg nach Odesa reisen, um sich wiederzufinden?
Poetisch, sehr persönlich und menschlich erzählt die Autorin hier die Geschichte Miras. Ich fand es sehr spannend, Einblick zu bekommen, in die Realität von Menschen, die in Sicherheit leben, während im eigenen Land der Krieg tobt. Aber auch über die Realität und Normalität des Lebens in Odesa.
Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an Odesa. Und an die Ukraine. Ich muss zugeben, ich habe Sehnsucht bekommen. Sehnsucht, dieses Land und seine Menschen kennenzulernen.
Zugwind ist ein Buch nach meinem Geschmack. Tolle Sprache, eine Geschichte, die mir neue Blickwinkel eröffnet hat und für mich auch die Frage stellt: Würde ich im Falle eines Krieges bleiben oder gehen?
Definitiv empfehlenswert für alle, die anspruchsvolle Romane lieben!
Aber auch den Klappentext fand ich interessant. Und, Überraschung, es war tatsächlich einmal ein Klappentext, der die Grundidee des Romans sehr gut auf den Punkt brachte. Man wird nicht getäuscht.
Mira lebt mit ihrem Mann Andrij und ihrer Tochter Rosa in Deutschland. Geboren ist sie in der Ukraine, in Odesa. Dort ist sie erwachsen geworden, hat studiert, es ist der Ort ihrer Familie, ihrer Freunde, des ersten Kusses, ihr Sehnsuchtsort.
Und dann ist plötzlich Krieg. Und damit ganz viele neue Fragen. Darf man ein schönes Leben haben, während in der Heimat Krieg herrscht? Wie umgehen mit den vielen ukrainischen Geflüchteten, die jetzt in ihre Hausarztpraxis kommen und die mit ihren Sorgen und Nöten zu ihr kommen? Was macht das mit ihrer Beziehung? Und kann man im Krieg nach Odesa reisen, um sich wiederzufinden?
Poetisch, sehr persönlich und menschlich erzählt die Autorin hier die Geschichte Miras. Ich fand es sehr spannend, Einblick zu bekommen, in die Realität von Menschen, die in Sicherheit leben, während im eigenen Land der Krieg tobt. Aber auch über die Realität und Normalität des Lebens in Odesa.
Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an Odesa. Und an die Ukraine. Ich muss zugeben, ich habe Sehnsucht bekommen. Sehnsucht, dieses Land und seine Menschen kennenzulernen.
Zugwind ist ein Buch nach meinem Geschmack. Tolle Sprache, eine Geschichte, die mir neue Blickwinkel eröffnet hat und für mich auch die Frage stellt: Würde ich im Falle eines Krieges bleiben oder gehen?
Definitiv empfehlenswert für alle, die anspruchsvolle Romane lieben!