ehrliche und authentische Geschichten aus der Blütezeit des Lebens

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lindamaria98 Avatar

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Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis hatte ich zuerst die Befürchtung, dass das Buch etwas vulgär sein könnte. Diese Befürchtung hat sich jedoch nicht bewahrheitet. Auch wenn einige sehr intime Geschichten erzählt werden, so schaffen die verwendeten Metaphern eine gesunde Distanz zwischen den Erlebnissen der Autorinnen und den Lesenden. Grundsätzlich finde ich es beachtlich, wie offen die Autorinnen über die für sie wichtigen Momente in ihrer Entwicklung von Kind über Jugendliche hin zu jungen Erwachsenen berichten. Das Buch ist dabei nicht belehrend, sondern in erster Linie authentisch und bietet das Potential eine Quelle für Inspiration oder für Selbstreflexion zu sein.
Ich empfand es manchmal etwas verwirrend, wie zwischen den Autorinnen und den Zeiten gewechselt wurde. Vielleicht ist es daher sinnvoller, das Buch als eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten aus der Biografie der Autorinnen anzusehen, welche persönlich wichtige Themen wie Beziehungsdynamiken, Selbstfindung und gesellschaftliche Erwartungen beleuchten.