Ein Liebesbrief an die beste Freundin
„Zum ersten Mal“ von Gesina Demes und Annika Prigge hat mich auf eine ganz leise und ehrliche Art berührt. Es geht um den Weg des Erwachsenwerdens als Frau – mit all dem Chaos, den Erwartungen und den Momenten, in denen man einfach nicht genau weiß, wo es eigentlich langgeht. Das Buch ist dabei wunderbar humorvoll und selbstironisch geschrieben, ohne jemals belehrend zu wirken. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch rückt Freundschaften absolut ins Zentrum. Es zeigt, dass am Ende immer die Freundinnen diejenigen sind, die einen durch die Krisen tragen, wenn die Welt mal wieder Kopf steht. Diese Mischung aus Witz und echtem Tiefgang hat mich oft an meine eigenen Freundschaften erinnert. Es gibt einem einen Moment Zeit, sich wieder bewusst zu machen, wie wertvoll diese Bindungen eigentlich sind und dass sie uns oft sicherer durchs Leben führen als alles andere. Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen, weil es authentisch ist und einen daran erinnert, dass man mit seinen Zweifeln nie alleine ist.