Enttäuschend oberflächlich

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leilalala Avatar

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Das Cover und die Gestaltung finde ich sehr ansprechend.
Und auch das Thema hat mich angesprochen, gerne wollte ich Anekdoten über das weibliche Aufwachsen im Patriarchat, Scham und Freundinnenschaft lesen.
Irgendwie hab ich das auch bekommen, aber ich hab es als unzusammenhängend empfunden und mir hat das große Ganze, die Einordnung und die klare Gesellschaftskritik gefehlt.
Es sind locker geschriebene, einfach zugängliche Geschichten, in denen ich mich zum Teil auch sehr gesehen gefühlt habe.
Nur wäre meines Erachtens nach mehr drin gewesen, vor allem wenn man einige andere feministische Sachbücher und Essay-Bände schon gelesen hat.
Vor allem die letzten Kapitel fand ich so stark und haben mir gezeigt, wie viel die Autorinnen noch hätten erschaffen können.
Aber als Einstiegswerk, als leichtes Hinführen an den Feminismus kann es vielleicht funktionieren.