Viele erste Male zum Teilen

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hoppschaf Avatar

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Das Buch „Zum Ersten Mal“ fühlt sich an wie ein lockerer Abend mit Freundinnen, bei dem man über all die ersten Male im Leben einer Frau spricht und es tut gut, diese mit anderen Frauen teilen und reflektieren zu können.
Ich persönlich kannte die beiden Autorinnen vorher nicht, fühlte mich aber dennoch gleich abgeholt und dachte im Zuge der Lektüre auch über meine eigenen ersten Male nach.
Manche der beschriebenen Situationen lassen die Leserin einfach schmunzeln, bei anderen fühlt man mit, erlebt Momente der Scham aus erster Hand, freut sich oder trauert mit den Autorinnen.
Manche Kapitel haben Trigger-Warnungen, was gut und wichtig ist, denn leider gehören auch (sexualisierte) Übergriffe zu den Erlebnisse die die meisten Frauen früher oder später erleben.
Die Zeitsprünge durch das Leben der beiden Autorinnen machen das Buch so authentisch, denn auch in tiefgründigen Gesprächen erzählt frau ja meist nicht chronologisch, sondern so wie es ihr in den Sinn kommt.
Insgesamt war es eine nette Lektüre, ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen.
Ob ich es ein weiteres Mal lesen würde, weiß ich nicht, aber ich werde es an Freundinnen weitergeben, einfach als Gesprächseinstieg oder Einladung zum Teilen der eigenen Geschichten.