Wie ein Gespräch mit Freundinnen

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kopfimbuch Avatar

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Zugegeben, in die ersten paar Geschichten - besonders die aus der sehr jungen Perspektive - bin ich nicht richtig reingekommen; so waren mir zu einfach konstruiert. Ich hab dann das Buch für ein paar Stunden weggelegt und dann gemerkt, dass mir doch einige Punkte und Tipps hängen geblieben sind, die ich (wieso auch immer) vorher nicht kannte. Vielleicht sind es auch die kleinen Dinge. Von Geschichte zu Geschichte begann ich mich aber häufiger selbst wiederzufinden, bestätigt zu fühlen, kleine Dinge zu lernen und über mich selbst zu reflektieren. Insgesamt fand die nach themengeordneten Geschichten sehr abwechlungsreich - mal gefiel mir eine besser, mal fand ich mich darin weniger wieder. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr locker, wie als höre man gerade der Geschichte einer Freundin zu, dadurch schaffen sie Nähe und Vertrauen. Ich glaube, dass das Buch nicht nur jungen, gerade-erwachsen-werdenden Frauen eine Stütze sein, sondern auch Männern die weibliche Realität durch alltägliche Situationen, Probleme und Gedanken aufzeigen kann.