Tiere zeigen uns den Weg zurück zu uns selbst

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
uml801 Avatar

Von

„Zurück zur Freude“ ist für mich ein Buch, das zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Mensch und Tier, aber auch über den eigenen Lebensweg anregt. Die Geschichte von Annica und Cobie zeigt, wie aus einer schwierigen Situation eine Reise zu mehr Ehrlichkeit, Selbstreflexion und einem bewussteren Umgang miteinander entstehen kann.

Besonders die Erkenntnis, dass nicht immer das Gegenüber verändert werden muss, sondern manchmal auch wir selbst etwas anders machen sollten, finde ich wichtig. Das lässt sich meiner Meinung nach nicht nur auf den Umgang mit Pferden übertragen, sondern auch auf viele andere Bereiche des Lebens. Ob in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit den eigenen Erwartungen: Manchmal halten wir an etwas fest, weil wir es schon immer so gemacht haben, obwohl wir längst merken, dass es uns nicht mehr guttut.

Mir gefällt der Gedanke, dass man sich selbst nicht verlieren muss, nur weil man einen neuen Weg einschlägt. Im Gegenteil: Manchmal muss man erst den Mut aufbringen, alte Vorstellungen loszulassen, um wieder herauszufinden, was sich wirklich richtig anfühlt.

Wer sich für Pferde interessiert, wird in diesem Buch sicherlich viele Denkanstöße zum Thema Vertrauen, Partnerschaft und Tierwohl finden. Aber auch Menschen, die selbst keine Pferde halten, können etwas aus Annicas Erfahrungen mitnehmen. Denn letztlich geht es um die Frage, wie wir leben möchten, welche Werte uns wichtig sind und ob unser Handeln tatsächlich zu dem passt, woran wir glauben.