Bleibt hinter den Erwartungen zurück
Die Idee dieses Romans finde ich einfach wundervoll. Claire ist es möglich in Gemälde zu gehen und dabei verliebt sie sich in eine der abgebildeten Figuren. Diese wiederum können nachts, wenn das Museum geschlossen ist, durch die verschiedenen Bilder im Museum wandern.
Gefallen hat mir außerdem, dass es sich bei Claire um eine klassische Anti-Heldin handelt. Sie ist nämlich Putzkraft im Museum und nur mit Glück an den Job gekommen. Bei der Figur im Gemälde handelt es sich um Jean, einen Sohn des Malers. Viel mehr erfahren wir von ihm leider nicht. Und damit komme ich auch schon zu meinem ersten Kritikpunkt am Roman. Die Charaktere bleiben relativ blass, wodurch es auch den Gefühle, die sie füreinander entwickeln, an Tiefe fehlt. Eine große Liebesgeschichte war das nicht.
Außerdem dachte ich, dass ich so viele Fragen hätte, könnte ich Bilder betreten. Claire stellt davon kaum eine. Stattdessen dreht sich das Buch plötzlich um die Pandemie und es entspinnt sich eine Nebenstory, mit der ich gar nichts anfangen konnte. Kurz hatte ich den Eindruck, dass der Roman sich in einen kleinen Krimi verwandelt. Aber auch die hier angefangene Erzählung verpufft einfach.
Schade, aus dieser wundervollen Idee hätte mehr heraus geholt werden können. So bleibe ich etwas enttäuscht zurück.
Gefallen hat mir außerdem, dass es sich bei Claire um eine klassische Anti-Heldin handelt. Sie ist nämlich Putzkraft im Museum und nur mit Glück an den Job gekommen. Bei der Figur im Gemälde handelt es sich um Jean, einen Sohn des Malers. Viel mehr erfahren wir von ihm leider nicht. Und damit komme ich auch schon zu meinem ersten Kritikpunkt am Roman. Die Charaktere bleiben relativ blass, wodurch es auch den Gefühle, die sie füreinander entwickeln, an Tiefe fehlt. Eine große Liebesgeschichte war das nicht.
Außerdem dachte ich, dass ich so viele Fragen hätte, könnte ich Bilder betreten. Claire stellt davon kaum eine. Stattdessen dreht sich das Buch plötzlich um die Pandemie und es entspinnt sich eine Nebenstory, mit der ich gar nichts anfangen konnte. Kurz hatte ich den Eindruck, dass der Roman sich in einen kleinen Krimi verwandelt. Aber auch die hier angefangene Erzählung verpufft einfach.
Schade, aus dieser wundervollen Idee hätte mehr heraus geholt werden können. So bleibe ich etwas enttäuscht zurück.