Eine romantische Reise zwischen Realität und künstlerischer Fantasie
Die Szenerie spielt größenteils in einem Museum, dessen Kunstwerke zu nächtlicher Arbeitszeit besonders auf die junge Putzfrau Claire eine magische Anziehungskraft ausüben. Besonders das Gemälde "Die Musikstunde" von Henri Matisse, gemalt 1917, spricht sie an. Es zeigt ein Porträt seiner Familie. Sein älterer, gelangweilter Sohn Jean, sitzend mit Buch, ist dort verewigt mit seiner älterern Halbschwester und seinem jüngeren Bruder am Klavier, während im Hintergrund die Mutter im Schaukelstuhl verweilt. In diesem künstlerischen Ambiente finden sich auch Werke von Picasso. Modigliani und weiteren Impressionisten sowie Vertretern des Fauvismus. Wie in dem Film „Nachts im Museum“ erwachen die Dargestellten auf magische Weise nachts zum Leben. Jean verliebt sich in die junge Putzfrau Claire und ihrer Wertschätzung für die dort ausgestellte Kunst. Claire ihrerseits findet einen unüblichen Zugang in genau dieses Gemälde. Die Darstellung der folgenden Zweisamkeit der Verliebten hinter den Bilderrahmen, beim Pferderennen, am Kliff etc. gefällt. Das Cover gibt die innige Verliebtheit dieser Hauptfiguren im Boot wieder. Das weltumspannende Pandemie-Ereignis und seine Folgen sind geschickt eingeflochten, verstärken den Realitätsbezug in den wechselnden Perspektiven zwischen Jean und Claire. Mit dem Auftauchen des Tagebuchs einer unbekannten Künstlerin wird die Thematik des Patriarchats des vorigen Jahrhunderts angerissen.
Eine warmherzige Geschichte, verortet im Museumsbetrieb mit namhafter Malerei.
Eine warmherzige Geschichte, verortet im Museumsbetrieb mit namhafter Malerei.