Gefangen zwischen Leinwand und Rahmen
In „Zwei in einem Bild“ folgen wir vornehmlich den beiden Hauptfiguren Claire und Jean. Eine lebend, eine tot. Eine real, die andere nicht. Wer nichts mit Magical Realism anfangen kann, für den ist dieses Buch nichts.
Die Putzkraft Claire entdeckt im Museum, dass sie Gemälde betreten kann. In den Gemälden, und besonders in Matisses „Musikstunde“ kann sie nicht nur vom Alltag abschalten, sondern findet in Jean auch noch eine neue Liebe. Doch hat diese Geschichte eine Zukunft? Immerhin existiert Jean, der unbekannte Sohn des Malers, nur noch in diesem Gemälde. Er hat nicht mal einen Wikipediaeintrag und seine ganze Welt besteht aus den angrenzenden Gemälden im Museum.
Obwohl wir in der Geschichte auch Claire und damit der Außenwelt folgen, befinden wir uns doch, wie auch das Buchcover so wunderschön zeigt, inmitten des Bildes und können es nicht verlassen. Wie Jean sind wir ahnungslos, was außerhalb des Keilrahmens vor sich geht. Wir müssen uns auf Claires Informationen verlassen und dass diese nur so spärlich kommen, lässt uns genauso im Dunkeln tappen wie Jean.
Im weiteren Verlauf der Geschichte ereignen sich (leider) einige Dinge, die so abstrus sind und m.E. nicht zum anfänglichen Aufbau der Geschichte passen, dass sie mir leider die Freude an dem Buch etwas verdorben haben. Ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht darauf eingehen, aber wer eine reine Liebesgeschichte erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Das Buch schlägt später Richtungen ein, die eher irritieren als überzeugen.
Insgesamt ist „Zwei in einem Bild“ ein Buch mit einer starken Grundidee und einer erzählerisch dichten ersten Hälfte, das sich jedoch im weiteren Verlauf etwas in seinen eigenen Ambitionen verliert.
Die Putzkraft Claire entdeckt im Museum, dass sie Gemälde betreten kann. In den Gemälden, und besonders in Matisses „Musikstunde“ kann sie nicht nur vom Alltag abschalten, sondern findet in Jean auch noch eine neue Liebe. Doch hat diese Geschichte eine Zukunft? Immerhin existiert Jean, der unbekannte Sohn des Malers, nur noch in diesem Gemälde. Er hat nicht mal einen Wikipediaeintrag und seine ganze Welt besteht aus den angrenzenden Gemälden im Museum.
Obwohl wir in der Geschichte auch Claire und damit der Außenwelt folgen, befinden wir uns doch, wie auch das Buchcover so wunderschön zeigt, inmitten des Bildes und können es nicht verlassen. Wie Jean sind wir ahnungslos, was außerhalb des Keilrahmens vor sich geht. Wir müssen uns auf Claires Informationen verlassen und dass diese nur so spärlich kommen, lässt uns genauso im Dunkeln tappen wie Jean.
Im weiteren Verlauf der Geschichte ereignen sich (leider) einige Dinge, die so abstrus sind und m.E. nicht zum anfänglichen Aufbau der Geschichte passen, dass sie mir leider die Freude an dem Buch etwas verdorben haben. Ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht darauf eingehen, aber wer eine reine Liebesgeschichte erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Das Buch schlägt später Richtungen ein, die eher irritieren als überzeugen.
Insgesamt ist „Zwei in einem Bild“ ein Buch mit einer starken Grundidee und einer erzählerisch dichten ersten Hälfte, das sich jedoch im weiteren Verlauf etwas in seinen eigenen Ambitionen verliert.