Im Gemälde

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daffodil Avatar

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Aus anderer Perspektive gesehen: tagsüber erscheinen die Personen in jedem Gemälde der Galerie bewegungslos und starr, nachts dürfen sie agieren, ein eigenes Leben führen. Der Leser kann an ihren Gedanken teilhaben. Besonders an denen eines jungen Mannes aus einem Gemälde von Matisse. Dieser wirkt eigenartig auf Claire. Sie liebt gemalte Bilder und ist glücklich über ihren Job, nächtens die Museumsräume zu putzen und die Gemälde nahezu ungestört betrachten zu können. Dabei geschieht das Unglaubliche: Claire kann hinein ins Gemälde klettern. Sie lernt Jean, einen Sohn Matisses, näher kennen und entdeckt auch die Welt anderer Kunstwerke. Ihr offenbart sich Ungeahntes.
Morgan Pager beschreibt ein Welt hinter Glas. Wie geht es den Figuren, wie leben sie, was fühlen sie und vor allem: was machen sie, wenn keine Besucher anwesend sind? Interessant, unerwartet - Gedankenspiele, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Andererseits aber auch ein wenig traurig stimmen …
Mit einigen Längen, jedoch phantasievoll und sogar mit einem Kriminalfall mitunter spannend.