Magischer Anfang, dem dann leider die Puste ausgeht
Das Buch fing für mich sehr vielversprechend an. Der Stil ist leicht und schön erzählt, die Szenen bildlich gut vorstellbar. Wie Claire mit ihrem Wagen in die Galerie kommt, ihre Aufregung und Begeisterung für die Kunst, der Kontrast zu ihrem Leben außerhalb ihrer Arbeit. Dazu fühlt sich die Erzählstimme an, wie jemand der einem die Geschichte mit einer angenehmen Stimme aus dem Off erzählt. Die Grundidee gefällt mir sehr gut. Einfach in ein Gemälde schlüpfen zu können und sich auf diese Weise die Geschichte des Bildes genauer anzusehen. Ich wäre sofort dabei. Die zwischen den Bildern wandernden Figuren haben mich ein wenig an die sich bewegenden Bilder aus Harry Potter erinnert, die Szenerie ein wenig an „Nachts im Museum“. Das fand ich sehr nett geschrieben und auch den Kontrast dazu, dass die Figuren teilweise seit einhundert Jahren in ihrem Bild „leben“ und in ihrer Zeit eingefroren sind, wie trist dieses Leben sein kann.
Leider kommt das Buch für mich über den Punkt der netten Erzählung aber nicht hinaus. Die Geschichte wirkt auf mich nicht bis zu Ende gedacht. Es gibt im Prinzip zwei Erzählstränge. Einmal die Geschichte um Claire und Jean im Museum, einmal um Claire in ihrem Leben außerhalb des Museums. Beide bleiben aber immer oberflächlich und wirken irgendwie unfertig.
Jean z.B ist halt einfach da. Ins Bild gemalt und harrt dort nun seit etlichen Jahren aus. Über sein Leben außerhalb des Bildes wird nur spärlich erzählt. Mir fehlt hier z.B der Punkt, ab wann eine Person in einem Bild lebendig wird. Nach seinem Tod? Oder lebt die gemalte Person dann ein Parallelleben? Das mag kleinlich sein, aber bei so einer Geschichte machen grade solche Details für mein Empfinden viel aus.
Claires Leben außerhalb des Museums ist wirklich ein starker Kontrast und hat insgesamt viel Potential. Aber auch hier wird es nicht tiefer. Es herrscht eine Pandemie, Claire ist eine junge, aktuell arbeitslose Mutter, die sich dank der Unterstützung ihrer Großmutter durchs Leben schlägt und sich jetzt plötzlich mit dem Vater ihrer Tochter konfrontiert sieht. Sie malen, sie liegt auf dem Sofa, der Kindsvater taucht auf und – so kann man spekulieren – taucht auch wieder ab. Da kam so wenig bei mir an, das fand ich wirklich schade.
Das es kein wirkliches Happy End gibt, ist natürlich von Beginn an klar. Aber das wie fand ich dann doch ein wenig sehr fade. Ja, es war ein kleiner Twist, den ich aber ehrlicherweise ziemlich unglaubwürdig fand. Vorbei die Leichtigkeit vom Anfang und die Magie, die dort durchaus herrschte. Es passt für mich nicht so recht zu den anderen beiden Erzählsträngen.
Leider kommt das Buch für mich über den Punkt der netten Erzählung aber nicht hinaus. Die Geschichte wirkt auf mich nicht bis zu Ende gedacht. Es gibt im Prinzip zwei Erzählstränge. Einmal die Geschichte um Claire und Jean im Museum, einmal um Claire in ihrem Leben außerhalb des Museums. Beide bleiben aber immer oberflächlich und wirken irgendwie unfertig.
Jean z.B ist halt einfach da. Ins Bild gemalt und harrt dort nun seit etlichen Jahren aus. Über sein Leben außerhalb des Bildes wird nur spärlich erzählt. Mir fehlt hier z.B der Punkt, ab wann eine Person in einem Bild lebendig wird. Nach seinem Tod? Oder lebt die gemalte Person dann ein Parallelleben? Das mag kleinlich sein, aber bei so einer Geschichte machen grade solche Details für mein Empfinden viel aus.
Claires Leben außerhalb des Museums ist wirklich ein starker Kontrast und hat insgesamt viel Potential. Aber auch hier wird es nicht tiefer. Es herrscht eine Pandemie, Claire ist eine junge, aktuell arbeitslose Mutter, die sich dank der Unterstützung ihrer Großmutter durchs Leben schlägt und sich jetzt plötzlich mit dem Vater ihrer Tochter konfrontiert sieht. Sie malen, sie liegt auf dem Sofa, der Kindsvater taucht auf und – so kann man spekulieren – taucht auch wieder ab. Da kam so wenig bei mir an, das fand ich wirklich schade.
Das es kein wirkliches Happy End gibt, ist natürlich von Beginn an klar. Aber das wie fand ich dann doch ein wenig sehr fade. Ja, es war ein kleiner Twist, den ich aber ehrlicherweise ziemlich unglaubwürdig fand. Vorbei die Leichtigkeit vom Anfang und die Magie, die dort durchaus herrschte. Es passt für mich nicht so recht zu den anderen beiden Erzählsträngen.