Mal anders
Ich fand vor allem das Cover des Buches faszinierend. Es ist als Gemälde gehalten und zeigt zwei Personen. Wahrscheinlich wäre es noch etwas gelungener gewesen, hätte man das Gemälde mit einer Art Spion versehen, und ein Auge wäre zum Vorschein gekommen. Ich bin aber auch durch die Kunstthematik auf dieses Buch aufmerksam geworden, denn Kunst kann so viele Arten von Stimmungen übermitteln. Inhaltlich handelt das Buch von Claire, die in einem Muesum als Reinigungskraft tätig ist und von Jean, der in einem Gemälde erscheint. Es gehen einige Personen an diesem Gemälde vorbei, aber keine Person scheint diese besonders aufmerksam zu betrachten, denn niemandem fällt Jean auf. Das ändert sich als Claire sich das Gemälde eingehend anschaut. Der Perspektivwechsel hat mir gut gefallen, denn hier kommen sowohl Jean als auch Claire zu Wort. Allerdings hat sich das Buch für mich etwas gezogen.