Nachts im Museum...

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marcialoup Avatar

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Ein Roman in dem die Welten verschwimmen... sollen...
Claire, eine neue Putzfrau im Museum spürt eines abends, während sie den Raum putzt, dass sie von einem jungen Mann im Gemälde von Matisse angeschaut wird. Sie betrachtet das Bild näher, ganz nah, und... plötzlich... ist Claire im Gemälde.
Jean, der Sohn von Matisse verliebt sich in Claire. Die beiden treffen sich jeden Abend, in dem Claire ins Gemälde gleitet und mit Jean durch Zeit und Raum anderer Gemälde streift.
Eine hinreißende Story völlig anderer Art erzählt uns eine Liebesgeschichte, die so gar nicht sein darf und kann und die Welt der Gemälde beeinflusst...
Allerdings werden die nächtlichen Treffen zwischen Claire und Jean jäh unterbrochen, als es zum Corona-Ausbruch kommt und die Museen geschlossen werden. So kommt Claire nicht mehr ins Museum und folglich nicht zu Jean ins Bild.
Schlimmer noch, wird sie zunächst entlassen um Arbeitslosengeld beantragen zu können mit dem Versprechen, später wieder eingestellt zu werden. Aber wann wird das sein? Und kann sie sich darauf verlassen?
Jean dagegen leidet unter dem plötzlichen Verlust von Claire und darunter, nicht zu wissen, was eigentlich los ist und warum das Museum so ausgestorben ist.
Gibt es für ihn vielleicht einen Weg hinaus aus dem Gemälde?

Wir dagegen erfahren nun Claires komplette Geschichte, die Jean noch gar nicht kennt.
Claires Leben vor Jean hat viele Spuren hinterlassen...

Nette Unterhaltung, die stellenweise etwas langatmig ist... Mir sind die lebenseinschneidenden Geschehnisse zu emotionslos geschildert. Dadurch kommt wenig Mitgefühl für die Figuren auf.
Der Geschichte fehlt Tiefgang und gerade die abstrakte Art des Surrealen wird nicht aufgegriffen sondern die Liebesgeschichte plänkelt, als sei es normal, in Gemälden einzu"tauchen"... Eine Metapher...
Die Idee an sich ist cool, aber die Umsetzung zu schwach.