Eine leise Revolution - begleitet von finnischen Waldgeistern Ajattaras
Minna Rytisalo gelingt mit „Zwischen zwei Leben“ ein Buch über Frauen, die an einem Wendepunkt stehen, über das Ringen mit dem eigenen Körper, mit Rollenbildern und mit dem Mut, sich neu zu definieren.
Mit bemerkenswerter sprachlicher Feinheit und emotionaler Tiefe schildert Rytisalo das Innenleben von Jenny, die sich nach einer Scheidung in der Mitte ihres Lebens wiederfindet. Besonders eindrucksvoll ist die Ehrlichkeit, mit der die Protagonistin – und durch sie die Autorin – über Menopause, Erschöpfung und gesellschaftliche Erwartungen spricht, ohne in Klischees zu verfallen.
Feminismus ist hier: kleine, stille Siege und Veränderungn: Nein sagen zu lernen. Grenzen setzen. Den eigenen Körper nicht mehr als Feind zu sehen, sondern als treuen Begleiter. Die Figur der Protagonistin ist dabei nie Opfer, sondern eine Suchende – und schließlich eine, die sich selbst wiederfindet.
Geleitet und angespornt wird Jenny von finnischen Waldgeistern "Ajattaras".
Für deutsche Leser hätte ich mir dazu in der Übersetzung eine Anmerkung gewünscht, ich musste die Waldgeister erstmal in Wikipedia suchen.
Das Buch schreit nicht – es erzählt. Es bleibt im Herzen, weil es so viele Erfahrungen anspricht, die oft verschwiegen werden: die Unsichtbarkeit älter werdender Frauen, die Angst vor dem Alleinsein, die Sehnsucht nach einem echten Neuanfang.
„Zwischen zwei Leben“ ist ein literarisches Geschenk an alle Frauen, die sich in Übergängen befinden – und an alle Menschen, die bereit sind, ihnen zuzuhören. Minna Rytisalo hat ein kluges, ehrliches und hoffnungsvolles Buch geschrieben, das lange nachklingt. Absolut empfehlenswert - und ein gutes Geschenk für die Schwester oder für die Freundin.
Mit bemerkenswerter sprachlicher Feinheit und emotionaler Tiefe schildert Rytisalo das Innenleben von Jenny, die sich nach einer Scheidung in der Mitte ihres Lebens wiederfindet. Besonders eindrucksvoll ist die Ehrlichkeit, mit der die Protagonistin – und durch sie die Autorin – über Menopause, Erschöpfung und gesellschaftliche Erwartungen spricht, ohne in Klischees zu verfallen.
Feminismus ist hier: kleine, stille Siege und Veränderungn: Nein sagen zu lernen. Grenzen setzen. Den eigenen Körper nicht mehr als Feind zu sehen, sondern als treuen Begleiter. Die Figur der Protagonistin ist dabei nie Opfer, sondern eine Suchende – und schließlich eine, die sich selbst wiederfindet.
Geleitet und angespornt wird Jenny von finnischen Waldgeistern "Ajattaras".
Für deutsche Leser hätte ich mir dazu in der Übersetzung eine Anmerkung gewünscht, ich musste die Waldgeister erstmal in Wikipedia suchen.
Das Buch schreit nicht – es erzählt. Es bleibt im Herzen, weil es so viele Erfahrungen anspricht, die oft verschwiegen werden: die Unsichtbarkeit älter werdender Frauen, die Angst vor dem Alleinsein, die Sehnsucht nach einem echten Neuanfang.
„Zwischen zwei Leben“ ist ein literarisches Geschenk an alle Frauen, die sich in Übergängen befinden – und an alle Menschen, die bereit sind, ihnen zuzuhören. Minna Rytisalo hat ein kluges, ehrliches und hoffnungsvolles Buch geschrieben, das lange nachklingt. Absolut empfehlenswert - und ein gutes Geschenk für die Schwester oder für die Freundin.