Over and out

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elefantracer Avatar

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Als Anne von ihrer Freundin quasi ins Exil geschickt wird, und das auch noch über Weihnachten, glaubt sie irgendwie, sie wäre im falschen Film. Und dann bekommt sie statt der Feiertage auch noch eine To-do-Liste. Fröhliche Keinnachten allerseits!

Ich hatte bisher wenig Kontakt mit den Rauhnächten, aber scheinbar gibt es da sehr breit gestreute Rituale und Geschichten. So bin ich in diesem Buch auch wieder auf Neuland gestoßen, fand aber die Umsetzung sehr gelungen und auch die Harmonie mit der eigentlichen Handlung gegeben.

Da die Rauhnächte bzw. deren Ausübung hier so präsent ist, hatte ich zwischenzeitlich den Gedanken, ob die restliche Geschichte dabei vielleicht untergeht, aber, wenngleich das eben nicht so breitgetreten ist, so muss man hier nichts vermissen.

Manchmal wäre ich gerne ins Buch gekrabbelt und hätte meinen Senf zu etwas gegeben, aber so bleibt einem nichts als weiterlesen und dann herausfinden, ob es sich zum eigenen Wohlgefallen löst. :D

Ich bin großer Freund von Weihnachts- und Winterbüchern, finde hier aber auch sehr gelungen, dass eben Weihnachten nicht so viel Raum einnimmt und jemand, der eventuell gerade nicht in der Stimmung ist, dennoch mit dem Buch über die Feiertage kommt.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass das Buch nicht mit einem Punkt, sondern einem Komma endet, was nach diesen Seiten definitiv dem Leser entgegenkommt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich nun wieder um den mangelnden Schnee trauere.