
Beschreibung
Jetzt reicht‘s! Jahrelang hat sich Emma um Mann, Tochter und Firma gekümmert. Doch dann kommt auf einer Reise nach Südfrankreich die große Enttäuschung: Ihr Mann interessiert sich mehr für russische Schönheiten als für seine Frau und die in Nizza studierende Tochter besucht lieber Partys als Vorlesungen.
Kurzentschlossen verduftet Emma und landet unverhofft auf dem Feld des attraktiven Lavendelbauern David. Zusammen mit ihrer besten Freundin, der temperamentvollen Nora, stellt Emma fortan die Männerwelt auf den Kopf. Kann das gutgehen?
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Leseeindrücke
Emma verduftet - Süden läßt grüßen
Nachdem ich "Lisa geht zum Teufel" gelesen habe, musste ich mir jetzt auch die Leseprobe zu "Emma verduftet" anschauen. Ich finde einige Parallelen zu "Lisa geht zum Teufel". Das Buch handelt auch im Süden. Diesesmal in Nizza, an der Côte d'Azur und in Südfrankfreich. Emma leidet genauso wie Lisa unter einem Mann, der sie nicht ganz Ernst nimmt und sie gerne vor anderen bloß stellt (er kritisiert sie beim Autofahren; sie kann ihm absolut nichts recht machen und lässt seine üblen Launen an ihr aus). Nur dass Lisa geschieden war und Emma mit ihrem Mann weiter verheiratet ist. Ich denke, dass das Buch wirklich ähnlich aufgebaut ist. Emma riskiert laut Klappentext einen Flirt mit einem Lavendelbauern. Wird ihr Mann Georg dann endlich merken, was er eigentlich an Emma hat? Auch Lisa war von einer neuen Liebe nicht ganz abgeneigt. Ich denke mal, dass sich dieses Buch genauso leicht und schön lesen wird wie Tessa Hennings viertes Werk "Lisa geht zum Teufel". Jetzt wo endlich das Wetter mal besser ist kann man ja von Sommerlektüren nicht genug bekommen. Ob ich mir dieses Buch selber auch kaufen würde kann ich nicht sagen, da es doch recht ähnlich ist zu dem Buch, das ich gerade gelesen habe und ich jetzt gerne etwas Abwechslung hätte. Vielleicht greife ich später mal zu diesem Buch zurück. Wenn aber alle Bücher von Tessa Henning nach diesem Schema aufgebaut sind, finde ich es doch etwas einseitig, da das Ende dann schon sehr voraus zusehen ist, wenn man ein anderes Buch von ihr kennt. weiterlesen
Das dritte Leben: nach den Kindern
Emma Bergmann, 53 Jahre alt, war Vollblutmutter, dies hat ihrem Leben einen Sinn gegeben. Nun studiert Tochter Lilly in Nizza Sprachen. Sie hilft ihrem Ehemann George, der Architekt ist, im Büro. Finanziell sieht es im Moment nicht so rosig aus umso mehr freut sich Emma auf ein paar schöne Tage mit ihrem Mann bei Lilly. Schon die Fahrt verläuft typisch: Streitereien beim packen und der Fahrt, die zu ehelichen Grundsatzfragen ausarten können. Nach 25 Jahren Ehe fragt sich Emma wie viel Zeit ihr noch bleibt um ihr Leben noch zu genießen, und welchen Sinn es noch hat. Kaum angekommen möchte Georg nur schlafen. In Lillys Wohnung trifft sie nicht nur auf Modellbilder ihrer Tochter, sondern auch auf David, der ihr erzählt, dass Lilly nachdem sie auf einer Party ausgerutscht ist im Krankenhaus ist. Ein authentisches Buch, mitten aus dem Leben, das sich so runter lesen lässt. Kein brandneuer Stoff, aber immer wieder aktuell. Ein Buch für Frauen in den „mittleren“ Jahren oder für Menschen die sich dafür interessieren, wie es Frauen in dieser sensiblen Zeit geht. weiterlesen
Emma verduftet
Ich brauchte ein bißchen, um reinzukommen. Für mich war es nicht so interessant, die Beziehungsprobleme von Emma und Georg zu lesen. Aber mit der Zeit wurde es dann besser. Die Beschreibung der Umgebung um Nizza brachte richtiges Urlaubsfeeling auf. Mich würde schon interessieren, warum Lilly im Krankenhaus ist. Und wie es jetzt weitergeht mit Emma und Georg. weiterlesen
Nizza und stereotype Eheprobleme
Es hat Spaß gemacht, diesen Buchausschnitt zu lesen, auch wenn wie bei allen romantischen Komödien glasklar ist, wie es weitergeht und wer mit wem und warum nicht. Frau in den Fünfzigern findet bei einem Frankreichbesuch ihrer Tochter heraus, dass ihre Ehe und ihre Familie eine Farce sind. Was passiert daraufhin? Sie schmeißt alles hin, brennt mit dem netten David durch, der ja auch noch so gut duftet, und genießt das französische Lavendel-Landleben. Ohne das Buch oder die Kurzinfo dazu gelesen zu haben, hätte ich diese Sätze tippen können. Erinnert vom Aufbau ein bisschen an Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen: Seichte Handlung, Menschen auf Partnersuche mit ihren Irrungen und Wirrungen und dazu eine schöne Landschaft als Kulisse. Trotzdem: Wer Frauenliteratur á la "Mit 50 nochmal das Leben herausfordern" mag und sich beim schlechten Herbstwetter ein paar sonnige Stunden gönnen will, findet in "Emma verduftet" den passenden Roman dazu. Sehr gelungen finde ich den Prolog zum Buch, sprachlich wirklich umwerfend und von ganz anderer Qualität als der Rest. Hätte gerne mehr davon gelesen! Ansonsten ist die Wortwahl wie auch die Handlung recht voraussagbar. Mein Fazit: Weiterlesen ja gerne, kaufen nein. weiterlesen
wie das Leben so spielt
Emma ist 53 Jahre alt und lebt mit ihrem Ehemann Georg zusammen. Ihre Tochter Lilly studiert in Nizza und ist vor kurzem erst ausgezogen. Emma und Georg sind schon sehr lange verheiratet und ihre Ehe ist recht abgelebt. Die beiden machen sich mit dem Auto auf den Weg nach Nizza um Lilly einige Sachen die noch von ihrem Umzug übrig geblieben sind zu bringen. Emma und Georg haben ein eigenes Immobilienbüro. Die Geschäfte sind in letzter Zeit jedoch stark rückläufig. Als die beiden nach stundenlanger Fahrt endlich in Nizza ankommen streiten sie sich so heftig das sich Emma alleine auf den Weg zu Lilly macht. Stundenlang wartet sie in ihrer Wohnung und entdeckt das Lilly als Model arbeitet und einen Freund namens David hat… Eine typische Familiengeschichte wo Mutter und Vater sich nach Jahrelanger Ehe ein wenig entfremdet haben und die Mutter merkt das ihre Tochter, die sie so gut zu kennen glaubte, ihr eigenes Leben aufgebaut hat und auch erwachsen wird und nicht mehr alles aus ihrem Leben zu Hause los wird. weiterlesen
Rezensionen
Emma verduftet
Emma ist mit einem erfolgreichen Architekten verheiratet und hat bereits eine erwachsene Tochter, die in Nizza studiert. Sie ist mit ihrem Mann unterwegs um sie in Südfrankreich zu besuchen, da fangen die ersten Schwierigkeiten an. Nach und nach wird ihr klar, wie es um ihre Ehe wirklich steht und sie beginnt sich zu verändern. Plötzlich ist sie nicht mehr nur für ihren Mann und ihre Tochter da, sie denkt auch mal an sich und probiert Neues aus, im Beruf und in der Liebe. Emma verduftet ist ein unterhaltsamer Frauenroman, der sich auch mit ernsten Problemen befasst. Das Thema ist humorvoll umgesetzt und lässt sich gut lesen. Eine schöne Beschreibung der Landschaft mit ihren Lavendelfeldern lässt Urlaubsstimmung aufkommen. Weniger gut gefallen hat mir allerdings, dass Emmas Beziehungsprobleme mit jeder Person in ihrem Umfeld erneut erörtert wurden, mit allen Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen. Georg, ihr Ehemann wird immer nur negativ dargestellt, obwohl Emma seine Fehler und Schwächen schon vor der Hochzeit bewusst waren. Am Ende geht alles gut aus. Zwar nicht so wie man es erwartet hat, aber alle sind zufrieden. Ein schöner Unterhaltungsroman für Frauen, nicht spannend aber entspannend. weiterlesen
Nicht schlecht...
Alles in allem war das Buch nett zu lesen, ein flüssiger Schreibstil und auch interessante Personen. Aber die gesamte Story war mir zur sehr an den Haaren herbeigezogen und auch zu sehr durch die rosarote Brille geschrieben. Durch das Cover hatte ich etwas mehr Witz in dem Buch erwartet, dieser fehlte aber eigentlich völlig. Eigentlich war es ein ernstes Thema, dass sich die Eheleute total auseinandergelebt haben. Die Tochter versucht, sie wieder zusammenzubringen - vergeblich - und verfolgt dabei auch vor allem eigene Ziele. Dass sich Emma neu verliebt - ok, aber in einen derartigen Mann, nee, das ist mir zu sehr amerikanisches Seifenopern-Genre. Aus dem Buch hätte man mehr herausholen können. Trotzdem hab ich es zu Ende gelesen, und mir den ach so schmalzigen Schluß angetan. Dass ein Lover dann auch noch 25 Jahre auf seine Angebetete wartet, und sie am Ende bekommt, ist noch weiter hergeholt. Das ist nicht wirklich das, was ich mir erhofft hatte und auch nichts, was ich wirklich gerne lese. Zu wenig Spannung, zu durchschaubar, zu schnulzig. weiterlesen
Emma verduftet
Bei diesem Roman wurde ich ganz eindeutig vom Cover und auch vom Klappentext ein wenig in die Irre geführt. Das Cover hat mich nämlich sehr stark von der Gestaltung her an die lustigen Romane von Dora Heldt, Janne Mommsen oder auch Bettina Haskamp erinnert. ebenso wie der Klappentext für mich irgendwie nach einem solchen amüsanten Roman klang. Schnell musste ich dann aber feststellen, dass ich damit nicht wirklich ins Schwarze getroffen hatte. Es ist zwar so, dass der Roman auch einige amüsante Passagen hat und es manchmal ein wenig turbulent wird, jedoch war er ansonsten doch eher deutlich ernster. Der Hauptfokus der Geschichte liegt nämlich bei Emmas Gefühlschaos, welches sich durch die Geschehnisse nach der Ankunft in Nizza entwickelt und weniger auf den Situationen, die dazu führen. Wodurch wohl auch erklärt wäre, wieso es weniger amüsant ist, als ich es erwartet hätte. Und obwohl ich nicht damit gerechnet hätte, dass es doch ein etwas tiefgründigeres Buch ist, fand ich Emmas Gedanken und Gefühle sehr treffend dargestellt. Sie waren einfach nachvollziehbar und auch lebensnah. Zudem hat man auch gut verfolgen können, wie alles, worüber sich Emma Gedanken macht, ihre Einstellung und ihr Verhalten nach und nach beeinflussen und sie sich auch in gewissem Maß beginnt zu verändern. Insgesamt ist die Charakterdarstellung in diesem Roman sehr gelungen und hat mir richtig gut gefallen, da man allen Charakteren deutliche Veränderungen in ihrem Verhalten etc. anmerkt, die langsam entstehen. Ebenso wie die Atmosphäre, die mir doch auch gefallen hat, da man das sommerliche Südfrankreich einfach auch fühlen kann und den Duft der Lavendelfelder wahrnimmt. Ansonsten handelt es sich aber eindeutig um eine, wenn auch nicht großartig amüsante, lockere Geschichte, in der man Emma mit ihren Problemen verfolgt, in der aber sonst leider auch nicht wirklich allzu viel passiert. Von daher eindeutig ein schöner Roman zum Entspannen, wenn auch leider nicht ganz so amüsant, wie erhofft, der durch seine Atmosphäre auf jeden Fall super als Urlaubslektüre geeignet ist und bei dem man auch am Ende noch feststellen kann, dass im Titel ein kleiner Wortwitz verborgen ist, beziehungsweise dieser etwas mehr über ein Detail des Buches verrät, als man zunächst vermuten mag. weiterlesen
Emma verduftet
Emma und Georg sind schon seit ewigen Zeiten verheiratet und leiten gemeinsam eine Firma. Eine Tages machen sie sich wieder einmal auf den Weg ins französische Nizza, um ihre Tochter Lilly, die dort studiert, zu besuchen. Bereits auf der Fahrt kommt es zu Reibereien und gegenseitigen Beleidigungen. In Nizza angekommen, erfährt Emma, dass Georg im noblen Hotel Negresco ein Zimmer gemietet hat. Und dass, obwohl es mit der Firma alles andere als rosig aussieht. Tochter Lilly befindet sich außerdem, nicht wie erwartet, in ihrer Studentenwohnung, sondern überraschenderweise im Krankenhaus. Als Emma dann auch noch den charmanten David vorfindet, versteht sie die Welt nicht mehr. Wás geht hier vor? Außerdem trifft sie ihre Jugendfreundin Nora wieder und lernt das Leben von einer ganz anderen Seite kennen. Mit dem hübschen Lavendelbauern David, dem scheinbar schüchternen Paul und ihrem Ehemann Georg buhlen drei Männer um ihre Gunst. Für wen wird sie sich am Ende entscheiden? Ich meinte, dies von Anfang an schon vorauszusehen, aber der Schluss war tatsächlich ganz anders als ich es erwartet hatte. Fast etwas zu glatt und harmonisch, aber das haben solche Bücher ja bekanntlich an sich. Dieses Buch von Tessa Henning ist wirklich super amüsant und spritzig geschrieben. Ich liebe diese Art des Erzählens besonders. Als großer Südfrankreich-Fan habe ich schon viele Urlaube in der Nähe der Parfümstadt Grasse verbracht und konnte mich deshalb wohl besonders gut in die Geschichte hineinversetzen. Ich sah die Lavendelfelder quasi direkt vor meinem geistigen Auge und konnte diese fast riechen. Auch war ich schon mehrmals in der beschriebenen Parfümfabrik in Grasse, wo es wirklich die tollsten Düfte zu kaufen gibt. Und wenn man die Umgebung kennt, von der ein Buch handelt, finde ich dies umso spannender. Dieses Buch lässt einen aus dem Alltag abtauchen und die Zeit vergessen. Eigentlich eine richtige Urlaubslektüre. Das Cover hat mich auch sehr angesprochen. Passt zwar nicht wirklich zum Inhalt, aber ich finde es total witzig. Dieses Buch ist mir 5 Sterne wert! weiterlesen
Der Duft der Freiheit verführt Emma
*~*Ersteindruck vom Buch*~* Das Buch "Emma verduftet" von Tessa Henning ist im List-Verlag als Taschenbuch erschienen und die Titelseite enthält einen Ausschnitt, der auf der folgenden Seite von einem Menschen in einem Boot gefüllt wird. Die Zusammenfassung auf der Rückseite verspricht eine Geschichte einer Mutter, die eine Midlife-Crisis durchlebt und drastische Änderungen herbeiführt. *~*Inhalt*~* Protagonistin der Geschichte ist Ehefrau und Mutter Emma, die mit ihrem Mann ein Immobiliengeschäft führt. Leider läuft dieses nicht wie gewünscht und beide stehen scheinbar kurz vor dem Ruin. Die gemeinsame Tochter Lilly studiert in Frankreich Politikwissenschaft, was ihre Eltern zu einem Besuch bewegt. Doch bereits bei deren Ankunft läuft nichts, wie Emma es gerne hätte: Schon während der Autofahrt musste sie ihren nörgelnden Ehemann Georg ertragen, dann sucht er auch noch ein viel zu teures Hotel heraus. Dass Lilly nach zu hohem Alkoholkonsum im Krankenhaus ist, steigert die schlechte Stimmung nur. Durch die Begegnung mit ihrer alten Studienfreundin Nora sieht Emma ein, dass sie ihr Leben sofort und komplett ändern muss. *~*Eigener Eindruck*~* Ich muss sagen, dass ich sehr lange für Beenden dieses Buches gebraucht habe. Die Leseprobe versprach mir mehr über die Welt der Düfte zu erfahren, doch das ist leider nur ein Randthema der Geschichte. Es geht um die Midlife-Crisis einer Frau, die von ihrem Mann ausgenutzt worden ist und sich nun neu finden muss. Leider war die erste Hälfte des Buches sehr zäh zu lesen und ich habe öfter überlegt, das Buch aufzuhören. Natürlich kann ich nicht erwarten, dass mich das Buch oder die Protagonistin zu 100% ansprechen, wenn ich selbst erst Anfang 20 bin und keine Parallelen zu Emmas Leben finden kann. Ich kann sehr oft Emma Reaktionen nicht nachvollziehen und habe Sympathie zu Lilly entwickelt. Wie kann sich beispielsweise eine Frau, die gerade ihren Mann verlassen hat, mit dem Schwarm der Tochter einlassen? Oder zu Ende der Geschichte kann Emma kein gutes Haar mehr an ihrem Ehemann finden, das finde ich schon sehr übertrieben. Dennoch war die Schreibweise von Tessa Henning sehr gut. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und strahlt oft eine Art Harmonie aus. Insgesamt 3 von 5 Sternen! weiterlesen

