Eine Leseprobe, die direkt ins Herz trifft

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amyvalentin Avatar

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Schon die ersten Seiten haben mich komplett abgeholt. Die Idee mit den neonpinken Countdowns über den Köpfen der Menschen erinnert mich ein bisschen an den Film "Time", nur dass dort die Zeit auf den Armen der Menschen tätowiert war. Sofort wollte ich wissen, wie Sydney mit dieser Gabe lebt und warum sie sich so strikt ihre Regeln auferlegt hat.

Besonders gefallen hat mir Sydneys Erzählstimme. Sie ist sarkastisch, witzig und gleichzeitig verletzlich. Ihre Gedanken haben mich zum Schmunzeln gebracht, obwohl die Geschichte eigentlich ein sehr ernstes Thema behandelt. Gerade dieser Wechsel zwischen Humor und Traurigkeit wirkt für mich sehr authentisch.

Auch Peter hat sofort meine Neugier geweckt. Die ersten Begegnungen zwischen ihm und Sydney sind unterhaltsam und haben eine besondere Dynamik. Man merkt schnell, dass die beiden sehr unterschiedlich sind, was ihre Gespräche umso interessanter macht. Ich bin richtig neugierig,wie die Dynamik sich im Laufe des Buches ändert.

Der Spannungsaufbau ist der Autorin ebenfalls gelungen. Kaum hat man den Schock um Liam verarbeitet, taucht bereits der nächste Countdown auf. Dadurch entsteht ständig das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Gleichzeitig schwingt die Frage mit, ob Sydney diesmal vielleicht doch eingreifen wird.

Die Leseprobe hat bei mir viele Gefühle ausgelöst: Traurigkeit, Neugier, Hoffnung und auch einige Lacher. Genau diese Mischung macht für mich eine gute Geschichte aus. Ich würde am liebsten sofort weiterlesen, um mehr über Sydneys Geheimnis, Peter und die nächsten 72 Stunden zu erfahren.