72 Stunden bis zum Tod

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yvonneb Avatar

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Manchmal stößt man auf Geschichten, die einen nicht nur unterhalten, sondern die sich tief in die eigene Seele brennen. Genau so ein Buch ist „72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm. Es ist eine Geschichte, die den schmalen Grat zwischen unendlicher Trauer und dem absolut reinen Lebensglück balanciert. Schon bevor man überhaupt die erste Seite aufschlägt, fällt einem die optische Pracht dieses Werkes ins Auge. Ich finde das Cover super schön gestaltet. Die harmonischen Farbverläufe in Kombination mit den geheimnisvollen, neonpinken Uhren fangen die bittersüße Atmosphäre der Handlung perfekt ein. Es ist ein echter Blickfang im Bücherregal. Doch so wunderschön die äußere Hülle auch sein mag, es ist der tiefgründige Inhalt, der den Leser vollkommen fesselt. Die Prämisse der Geschichte ist ebenso faszinierend wie beklemmend: Die Protagonistin Sydney besitzt eine außergewöhnliche, aber auch schmerzhafte Gabe. Sie sieht eine neonpinke Uhr über den Köpfen von Menschen – eine Uhr, die unerbittlich herunterzählt und anzeigt, dass diese Person nur noch exakt 72 Stunden zu leben hat. Gegen dieses Schicksal kann sie nichts ausrichten, weshalb sie sich emotional komplett isoliert, um den Schmerz des unvermeidbaren Verlusts nicht mehr ertragen zu müssen. Alles ändert sich, als der neue Schüler Peter in ihr Leben tritt.Darianne Schramm gelingt hier ein erzählerisches Meisterwerk über die Natur unserer Existenz.

Ich fand das Buch wirklich spannend und der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich kann es nur empfehlen