Bittersüße Teenager-Geschichte über Leben und Tod
Seit ihrer Kindheit sieht Sydney über den Köpfen mancher Menschen einen Countdown in pinkfarben Zahlen ablaufen, der 72 Stunden bevor jemand sterben wird beginnt. Traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit haben sie gelehrt, dass sie nichts gegen diese angezeigten Tode unternehmen kann, deshalb versucht sie, ihr Wissen zu ignorieren und Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten, zu vermeiden. Erst als ihr neuer Mitschüler Peter Sydneys Geheimnis heraus findet, beginnt sie anders damit umzugehen. Zusammen versuchen sie, Betroffenen im Alltag kleine Freuden zu bereiten, ohne zu verraten, warum sie es tun. Nach und nach akzeptiert Sydney ihre Gabe und beschäftigt sich in Gedanken mit der Tatsache, dass zum Leben auch der Tod gehört.
"72 Stunden mit dir" von Darianne Schramm ist eine bittersüße Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die siebzehnjährige Sydney, die sich meistens von ihren gleichaltrigen Mitschülern abkapselt, ist mir schnell ans Herz gewachsen, ihre beinahe mit Händen greifbare Einsamkeit hat mich sehr berührt. Auch den liebenswerten Peter mochte ich sofort, seine etwas nerdige Art und dass er praktisch in jeder Lebenslage ein Buch vor der Nase hat, machen ihn zu einer Figur ganz nach meinem Geschmack. Sowohl die Protagonisten als auch sämtliche andere Personen im Buch fand ich lebensecht und dreidimensional dargestellt, ich hatte von allen eine gute Vorstellung.
Der Schreibstil hat mich tief in die Handlung hinein gezogen, zwischenzeitlich mochte ich den E-Reader kaum aus der Hand legen. Der Roman handelt von Jugendlichen, entsprechend locker ist der Tonfall in den Dialogen untereinander, ab und an gehen auch einige Bemerkungen (besonders von Sydneys Schwester) unter die Gürtelline. Da ich selbst Kinder in der angestrebten Zielgruppe habe, empfand ich diesen Ton durchaus authentisch, auch wenn die derbe Teenagersprache eventuell nicht allen Lesenden behagt. Obwohl bereits vom Klappentext her absehbar war, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, war ich mit dem Ende nicht ganz glücklich, dennoch hat mich das Leseerlebnis emotional berührt, so dass ich dieses Buch gern weiter empfehle.
Fazit: Mich hat dieser Roman sehr berührt, auch wenn der Schluss schon lange vorher absehbar war. Für den fesselnden Jugendroman spreche ich daher gern eine Leseempfehlung aus.
"72 Stunden mit dir" von Darianne Schramm ist eine bittersüße Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die siebzehnjährige Sydney, die sich meistens von ihren gleichaltrigen Mitschülern abkapselt, ist mir schnell ans Herz gewachsen, ihre beinahe mit Händen greifbare Einsamkeit hat mich sehr berührt. Auch den liebenswerten Peter mochte ich sofort, seine etwas nerdige Art und dass er praktisch in jeder Lebenslage ein Buch vor der Nase hat, machen ihn zu einer Figur ganz nach meinem Geschmack. Sowohl die Protagonisten als auch sämtliche andere Personen im Buch fand ich lebensecht und dreidimensional dargestellt, ich hatte von allen eine gute Vorstellung.
Der Schreibstil hat mich tief in die Handlung hinein gezogen, zwischenzeitlich mochte ich den E-Reader kaum aus der Hand legen. Der Roman handelt von Jugendlichen, entsprechend locker ist der Tonfall in den Dialogen untereinander, ab und an gehen auch einige Bemerkungen (besonders von Sydneys Schwester) unter die Gürtelline. Da ich selbst Kinder in der angestrebten Zielgruppe habe, empfand ich diesen Ton durchaus authentisch, auch wenn die derbe Teenagersprache eventuell nicht allen Lesenden behagt. Obwohl bereits vom Klappentext her absehbar war, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, war ich mit dem Ende nicht ganz glücklich, dennoch hat mich das Leseerlebnis emotional berührt, so dass ich dieses Buch gern weiter empfehle.
Fazit: Mich hat dieser Roman sehr berührt, auch wenn der Schluss schon lange vorher absehbar war. Für den fesselnden Jugendroman spreche ich daher gern eine Leseempfehlung aus.