Countdown in den Tod
Mit niemandem darüber reden, niemals eine Stunde Null miterleben und sich nicht einmischen – diese drei Regeln hat Sydney für sich aufgestellt. Aber – mit Peter hat sie alle drei gebrochen. Was genau geschieht hier?
Mit Liam bin ich gleich mal hautnah dabei: Über seinem Kopf blinkt das pinke Licht, das nur sie sieht – Syd. Er wird heute Abend sterben, seine Lebensuhr läuft unerbittlich ab, dabei ist er putzmunter. Nun, es kommt, wie es kommen muss. Im Nachhinein betrachtet fügt sich alles zusammen, Liam ist tot. Wie er gestorben ist, werde ich hier nicht verraten, weitere werden ihm folgen. Sidney Hoffman weiß es 72 Stunden zuvor, sie hat diese besondere Gabe, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat.
Und da ist der neue Mitschüler Peter Beckett, der ihr als Partner bei einem Schulprojekt zugeteilt wird, was sie rundweg ablehnt. Hilft aber nichts, sie muss sich mit ihm arrangieren, was sie dann eher zähneknirschend durchzieht. Der sehr intelligente, durchaus charmante und witzige Peter schleicht sich immer mehr in ihr Herz, sie verbringen Zeit miteinander und es bleibt nicht aus, dass sie ihn in ihr bis dahin gut gehütetes Geheimnis einweiht. Peter kann zwar die pinke Uhr der dem Tode nahen Menschen nicht sehen, geht aber auf diese Leute zu, schenkt ihnen eine Kleinigkeit oder auch nur ein Lächeln, ein nettes Wort, um ihnen ihre letzten Stunden zu versüßen.
Charles taucht wieder auf, Syd ist geschockt. Was hat er getan? Er scheint ein Stalker zu sein, meine Gehirnzellen rattern, meine Vermutung geht in eine bestimmte Richtung. Irgendwann wird klar, welche Rolle er in ihrem Leben gespielt hat. Zwischendurch dann bringt ihre jüngere Schwester Jules so einiges knallhart auf den Punkt. Syd is not amused.
Darianne Schramms „72 Stunden mit dir“ ist ein Jugendbuch, das habe ich mir vor allem anfangs immer wieder vor Augen halten müssen, denn die Story baut sich erst langsam auf, wird jedoch zunehmend intensiver. Gewisse Szenen aber kann ich nicht unbedingt etwas abgewinnen: Wenn etwa Syd in bestimmten Situationen sich irgendetwas Angespitztes ins Auge oder alternativ sich ein Steakmesser ins Bein rammen will – und das nicht nur einmal - war ich schon perplex ob dieser rohen Gewalt. Ist das Jugendsprech?
Die Figuren, allen voran die beiden Hauptfiguren, haben mir gut gefallen, vor allem Peter (mein absoluter Lieblingscharakter) verleiht der Story Tiefe und auch Ernsthaftigkeit, die man einem gerade mal erwachsenen Jungen gar nicht zutrauen würde. Und ja, die Story gewinnt zunehmend an Intensität, der flüssige Schreibstil ist trotz des ernsthaften Themas locker-leicht zu lesen und durchaus unterhaltsam.
Und dann läuft der Countdown… unerbittlich, 72 Stunden, bis zur Stunde Null. Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit. Es wird Zeit, loszulassen.
Mit Liam bin ich gleich mal hautnah dabei: Über seinem Kopf blinkt das pinke Licht, das nur sie sieht – Syd. Er wird heute Abend sterben, seine Lebensuhr läuft unerbittlich ab, dabei ist er putzmunter. Nun, es kommt, wie es kommen muss. Im Nachhinein betrachtet fügt sich alles zusammen, Liam ist tot. Wie er gestorben ist, werde ich hier nicht verraten, weitere werden ihm folgen. Sidney Hoffman weiß es 72 Stunden zuvor, sie hat diese besondere Gabe, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat.
Und da ist der neue Mitschüler Peter Beckett, der ihr als Partner bei einem Schulprojekt zugeteilt wird, was sie rundweg ablehnt. Hilft aber nichts, sie muss sich mit ihm arrangieren, was sie dann eher zähneknirschend durchzieht. Der sehr intelligente, durchaus charmante und witzige Peter schleicht sich immer mehr in ihr Herz, sie verbringen Zeit miteinander und es bleibt nicht aus, dass sie ihn in ihr bis dahin gut gehütetes Geheimnis einweiht. Peter kann zwar die pinke Uhr der dem Tode nahen Menschen nicht sehen, geht aber auf diese Leute zu, schenkt ihnen eine Kleinigkeit oder auch nur ein Lächeln, ein nettes Wort, um ihnen ihre letzten Stunden zu versüßen.
Charles taucht wieder auf, Syd ist geschockt. Was hat er getan? Er scheint ein Stalker zu sein, meine Gehirnzellen rattern, meine Vermutung geht in eine bestimmte Richtung. Irgendwann wird klar, welche Rolle er in ihrem Leben gespielt hat. Zwischendurch dann bringt ihre jüngere Schwester Jules so einiges knallhart auf den Punkt. Syd is not amused.
Darianne Schramms „72 Stunden mit dir“ ist ein Jugendbuch, das habe ich mir vor allem anfangs immer wieder vor Augen halten müssen, denn die Story baut sich erst langsam auf, wird jedoch zunehmend intensiver. Gewisse Szenen aber kann ich nicht unbedingt etwas abgewinnen: Wenn etwa Syd in bestimmten Situationen sich irgendetwas Angespitztes ins Auge oder alternativ sich ein Steakmesser ins Bein rammen will – und das nicht nur einmal - war ich schon perplex ob dieser rohen Gewalt. Ist das Jugendsprech?
Die Figuren, allen voran die beiden Hauptfiguren, haben mir gut gefallen, vor allem Peter (mein absoluter Lieblingscharakter) verleiht der Story Tiefe und auch Ernsthaftigkeit, die man einem gerade mal erwachsenen Jungen gar nicht zutrauen würde. Und ja, die Story gewinnt zunehmend an Intensität, der flüssige Schreibstil ist trotz des ernsthaften Themas locker-leicht zu lesen und durchaus unterhaltsam.
Und dann läuft der Countdown… unerbittlich, 72 Stunden, bis zur Stunde Null. Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit. Es wird Zeit, loszulassen.