Eine Geschichte, die leise unter die Haut geht
Auf den ersten Blick beginnt „72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm wie eine eher typische Teenagergeschichte. Doch schon nach kurzer Zeit wird deutlich, dass hinter der zunächst leicht wirkenden Fassade sehr viel mehr steckt. Immer wieder gibt es Hinweise auf ein Ereignis aus der Vergangenheit, das die Hauptfigur nachhaltig geprägt hat. Diese kleinen Andeutungen machen neugierig und haben mich schnell dazu gebracht, mehr über ihre Geschichte erfahren zu wollen.
Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Ob daraus Freundschaft oder Liebe entsteht, bleibt zunächst offen; und genau das hat mir gefallen. Die Annäherung wirkt natürlich und angenehm unaufgeregt und entfernt sich wohltuend von den üblichen Klischees des Genres.
Überhaupt hat mich die Geschichte mit ihrer Mischung aus Emotionalität und Tiefe überrascht. Trotz des durchaus schweren Themas bleibt der Grundton positiv, ohne dabei die schwierigen Seiten der Handlung kleinzureden. Gerade diese Balance ist meiner Meinung nach eine der großen Stärken des Buches: Es wird emotional, aber niemals kitschig.
Besonders berührt haben mich die leisen Zwischentöne. Die Geschichte zeigt, dass Menschen nicht immer einfach in „gut“ und „böse“ eingeteilt werden können. Auch Figuren, die zunächst unsympathisch oder verletzend wirken, tragen ihre eigenen Verletzungen mit sich herum und wissen vielleicht schlicht nicht, wie sie mit ihrem Schmerz umgehen sollen. Dadurch bekommen auch die Nebenfiguren eine Tiefe, die ich bei Coming-of-Age-Geschichten nicht unbedingt erwartet hätte.
Überhaupt sind die Charaktere angenehm wenig stereotyp. Sie haben Ecken und Kanten, widersprüchliche Gefühle und reagieren nicht immer so, wie man es von ihnen erwarten würde. Das macht sie glaubwürdig und ihre Entwicklung umso interessanter.
Auch das Ende hat mir gut gefallen. Es gibt kein klassisches Happy End. Gerade deshalb passt es so wunderbar zur Geschichte. Statt alles in Wohlgefallen aufzulösen, steht die persönliche Entwicklung der Hauptfigur im Mittelpunkt. Für mich war das nicht weniger hoffnungsvoll, sondern auf eine andere, ehrlichere Art sogar berührender.
„72 Stunden mit dir“ ist für mich deshalb weit mehr als eine First-Love- oder Coming-of-Age-Geschichte. Es ist ein leises Plädoyer für Nächstenliebe, Freundschaft, Verständnis und dafür, Menschen nicht vorschnell zu beurteilen.
Eine emotionale und gleichzeitig erfrischend untypische Geschichte fürs Herz, die mich mit ihren leisen Tönen und ihrer Menschlichkeit sehr berührt hat.
Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Ob daraus Freundschaft oder Liebe entsteht, bleibt zunächst offen; und genau das hat mir gefallen. Die Annäherung wirkt natürlich und angenehm unaufgeregt und entfernt sich wohltuend von den üblichen Klischees des Genres.
Überhaupt hat mich die Geschichte mit ihrer Mischung aus Emotionalität und Tiefe überrascht. Trotz des durchaus schweren Themas bleibt der Grundton positiv, ohne dabei die schwierigen Seiten der Handlung kleinzureden. Gerade diese Balance ist meiner Meinung nach eine der großen Stärken des Buches: Es wird emotional, aber niemals kitschig.
Besonders berührt haben mich die leisen Zwischentöne. Die Geschichte zeigt, dass Menschen nicht immer einfach in „gut“ und „böse“ eingeteilt werden können. Auch Figuren, die zunächst unsympathisch oder verletzend wirken, tragen ihre eigenen Verletzungen mit sich herum und wissen vielleicht schlicht nicht, wie sie mit ihrem Schmerz umgehen sollen. Dadurch bekommen auch die Nebenfiguren eine Tiefe, die ich bei Coming-of-Age-Geschichten nicht unbedingt erwartet hätte.
Überhaupt sind die Charaktere angenehm wenig stereotyp. Sie haben Ecken und Kanten, widersprüchliche Gefühle und reagieren nicht immer so, wie man es von ihnen erwarten würde. Das macht sie glaubwürdig und ihre Entwicklung umso interessanter.
Auch das Ende hat mir gut gefallen. Es gibt kein klassisches Happy End. Gerade deshalb passt es so wunderbar zur Geschichte. Statt alles in Wohlgefallen aufzulösen, steht die persönliche Entwicklung der Hauptfigur im Mittelpunkt. Für mich war das nicht weniger hoffnungsvoll, sondern auf eine andere, ehrlichere Art sogar berührender.
„72 Stunden mit dir“ ist für mich deshalb weit mehr als eine First-Love- oder Coming-of-Age-Geschichte. Es ist ein leises Plädoyer für Nächstenliebe, Freundschaft, Verständnis und dafür, Menschen nicht vorschnell zu beurteilen.
Eine emotionale und gleichzeitig erfrischend untypische Geschichte fürs Herz, die mich mit ihren leisen Tönen und ihrer Menschlichkeit sehr berührt hat.