Eine zuletzt ziemlich emotionale Geschichte

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xlisax1409 Avatar

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Sydney sieht 72 Stunden vor dem Tod eines Menschen einen neonpinken Countdown über dessen Kopf. Eine Gabe, die sich wohl niemand freiwillig wünschen würde. Denn egal, wie sehr sie versucht, etwas zu verändern, gegen den Tod scheint sie nichts ausrichten zu können. Als der neue Mitschüler Peter in ihr Leben tritt, beginnt sich ihre Sicht auf ihre Gabe und auf das Leben langsam zu verändern.

Die Charaktere:

Sydney mochte ich vor allem wegen ihrer sarkastischen Art. Ihre Sprüche Peter gegenüber haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig ist sie eher pessimistisch, zerdenkt vieles und hält ihre Gefühle lieber auf Abstand.
Peter ist dagegen eine absolute Greenflag. Er ist optimistisch, offen, einfühlsam und einfach unglaublich sympathisch. Obwohl die beiden ziemlich unterschiedlich sind, haben sie einige Gemeinsamkeiten, besonders ihre Liebe zu Büchern.

Die Umsetzung:

Besonders schön fand ich, wie Peter Sydney dabei hilft, ihre Gabe nicht mehr nur als Fluch zu sehen. Die kleinen Dinge, die sie gemeinsam für andere Menschen tun, haben mir richtig gut gefallen.
Gleichzeitig wird die Geschichte mit der Zeit immer emotionaler. Gerade gegen Ende hat sie mich völlig überrascht und sehr mitgenommen. Trotz der schweren Themen gibt es immer wieder humorvolle Momente und zwischendurch einige schöne Gedanken über das Leben, den Tod und die Zeit, die wir miteinander haben.

Mein Fazit:

Eine Geschichte, die mich deutlich mehr berührt hat, als ich erwartet hatte. Ich mochte die Charaktere, die Mischung aus Humor und emotionalen Momenten und besonders die Entwicklung von Sydney.
Nur das Ende ging mir nach allem, was passiert ist, leider etwas zu schnell. Gerade nach diesem emotionalen Finale hätte ich mir noch ein bisschen mehr Zeit für die Gefühle und den Abschluss der Geschichte gewünscht.
Insgesamt aber eine wirklich schöne und besondere Geschichte, die mir noch eine Weile im Kopf geblieben ist.