Gabe oder Fluch?
Die Grundidee zu „72 Stunden mit dir“ fand ich sehr interessant. Was würde man machen, wenn man sehen könnte, dass ein Mensch in Kürze sterben wird und wie geht man mit diesem Wissen um?
Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Ich bin sehr gut und schnell in die Geschichte reingekommen und der Einstieg gefiel mir auch richtig gut.
Die Hauptfigur Sydney war allerdings ein etwas schwieriger Charakter. Ich kann natürlich verstehen, dass es schwierig ist, mit so einer Gabe zu leben und dass es einen runterzieht. Aber irgendwie wirkte sie zu abgeklärt auf mich und hat manchmal zu unterkühlt auf das Thema Tod reagiert. Sie wurde mir einfach nicht richtig sympathisch, auch konnte ich irgendwie nicht mit ihr mitfühlen.
Anfangs war die Handlung gespickt mit ein wenig Sarkasmus, wodurch das ganze etwas aufgelockert wurde. Doch im weiteren Verlauf konnte mich die Geschichte nicht mehr so richtig mitnehmen. Ich habe da vielleicht dann doch etwas anderes erwartet.
Auch das Ende war nicht so ganz nach meinem Geschmack.
Für Jugendliche ab 14 Jahren empfinde ich es doch noch etwas zu früh, sich mit diesem Thema auf diese Weise auseinander zu setzen. Ich denke, dass es da ab 16 Jahren dann schon eher geeignet wäre. Zwei Jahre machen da manchmal schon etwas aus.
Fazit: Eine sehr interessante Grundidee, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen. Von mir gibt es daher 3 bis 3,5 Sterne.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Ich bin sehr gut und schnell in die Geschichte reingekommen und der Einstieg gefiel mir auch richtig gut.
Die Hauptfigur Sydney war allerdings ein etwas schwieriger Charakter. Ich kann natürlich verstehen, dass es schwierig ist, mit so einer Gabe zu leben und dass es einen runterzieht. Aber irgendwie wirkte sie zu abgeklärt auf mich und hat manchmal zu unterkühlt auf das Thema Tod reagiert. Sie wurde mir einfach nicht richtig sympathisch, auch konnte ich irgendwie nicht mit ihr mitfühlen.
Anfangs war die Handlung gespickt mit ein wenig Sarkasmus, wodurch das ganze etwas aufgelockert wurde. Doch im weiteren Verlauf konnte mich die Geschichte nicht mehr so richtig mitnehmen. Ich habe da vielleicht dann doch etwas anderes erwartet.
Auch das Ende war nicht so ganz nach meinem Geschmack.
Für Jugendliche ab 14 Jahren empfinde ich es doch noch etwas zu früh, sich mit diesem Thema auf diese Weise auseinander zu setzen. Ich denke, dass es da ab 16 Jahren dann schon eher geeignet wäre. Zwei Jahre machen da manchmal schon etwas aus.
Fazit: Eine sehr interessante Grundidee, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen. Von mir gibt es daher 3 bis 3,5 Sterne.