Ich wollte eh gerade weinen...

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
chiralu Avatar

Von

Wow! Ich glaube, das ist das erste Wort, dass mir einfällt, wenn ich das Buch beschreiben sollte. Genau genommen wird aber wohl kein einziges Wort dem Buch gerecht, denn es hat mich umgehauen, gefesselt, berührt und mir am Ende das Herz gebrochen, doch trotzdem würde ich es als wunderschön beschreiben.

Aber fangen wir vielleicht von vorne an. Die Autorin Darianne Schramm hat es bereits mit den ersten Seiten geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen, nein, zu inhalieren. Man fliegt nur so durch die Geschichte und möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Dabei beweist die Autorin ein großes Geschick sowohl Emotionen gefühlvoll und berührend zu übermitteln als auch immer wieder mit herrlich humorvollen Passagen die Geschichte aufzulockern, ihr wieder Leichtigkeit zu geben und mich zum Schmunzeln zu bringen.

Die Idee der Geschichte war für mich auch neu, denn die Protagonistin Sydney sieht 72 Stunden, bevor eine Person stirbt, plötzlich eine neonpinke Uhr über dem Kopf dieses Menschen, die herunterzählt bis zur Stunde null. Da Sydney den Tod nicht verhindern kann, versucht sie es zu ignorieren, doch mit ihrem neuen Klassenkameraden Peter ändert sich plötzlich alles.

Ich mochte sehr, wie sich Sydney im Laufe der Geschichte verändert und man hat gemerkt, wie ihr Peter guttat. Ihr aus Selbstschutz hartes Herz wurde plötzlich wieder weicher und im Verlauf der Geschichte beschlich mich eine böse Vorahnung, dass mein eigenes Herz brechen könnte...

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber für mich kam ein Ereignis nicht überraschend. Jetzt könnte man sagen, dass es ja vorhersehbar war und dementsprechend Kritik üben, doch ich habe die ganze Zeit einfach gehofft, dass ich mich vielleicht irre. Und letztendlich hat mich das Buch trotz der Vorhersehbarkeit emotional unfassbar berührt.

Aus diesem Grund ist das Buch für mich ein absolutes Highlight!