Manchmal ist man lieber ahnungslos

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kleinekatina Avatar

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Was für eine beschissene Gabe! Oder besser gesagt Fluch. Denn wer will schon wissen, wann das Leben zu Ende ist. Weder von sich selbst, noch von anderen. Und wenn man dann auch noch allein mit diesem Wissen klarkommen muss, ist das doppelt doof. Es ist als kein Wunder, dass die 17jährige Sydney sich distanziert und sich nicht am Sozialleben anderer Menschen beteiligt. Schlimmer noch! Sie hat keine Freunde und sie richtet sich in ihrem Berufswunsch nicht auf ihre Hoffnungen und Wünsche, sondern nur nach der Tatsache, dass die Uni möglichst einsam gelegen und wenig besucht ist. Der einzige Mensch, der ein wenig an sie herankommt, ist ihre Schwester. Und die ist wirklich ein schräger Charakter und ganz das Gegenteil von Syd. Was für ein Glück, dass der Neue sich nicht so leicht abschütteln lässt. Auf alle Fälle ist er ein sehr schlauer und äußerst attraktiver Bursche mit einem richtig guten Draht zu Menschen. Vielleicht ist er also ja sogar eine Hilfe.

Ich mochte die Dialoge zwischen Peter und Syd und Sydney und ihrer Schwester sehr. Peter ist ein toller Charakter, von dem ich mich eingeladen fühle, mehr auf Menschen zuzugehen. Und es war mal wieder ein Anlass, mit meinem Bücher-Buddy über das Leben und den Tod zu quatschen.

Ein richtig toll geschriebenes Jugendbuch mit vielen Emotionen.