Nicht so meins

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eule2206 Avatar

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So ganz konnte ich mich mit dem Buch nicht anfreunden. Es ist zwar ein sehr interessantes Genre und regt zum Nachdenken an, doch so ganz war es nicht meins. Das Wissen, um den Tod anderer und es nicht verhindern zu können, hinterlässt einen schalen Geschmack und erfordert sehr viel Stärke. Ich weiß nicht, ob man, gerade in jungen Jahren, so abgeklärt ist, den Tod als etwas Selbstverständliches anzunehmen.

An der Person Sydney kann man sehr gut erkennen, was es mit jemandem macht, zu wissen, wann jemand stirbt. Vor lauter Angst, wieder damit konfrontiert zu werden, verkriecht sich Sydney lieber zuhause und lässt keinen an sich heran. Sie hatte zunächst ja auch niemanden, mit dem sie darüber sprechen konnte. Erst Peter schafft es, Sydney dazu zu bewegen, ihm von ihrer Gabe zu erzählen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe hilft er ihr, zu leben.

Ein interessantes Jugendbuch rund um den Tod und die Liebe.