Sehr emotional, aber mit einigen Schwächen
Ich bin etwas hin und hergerissen, was dieses Buch angeht. Die Idee für die Geschichte fand ich wirklich interessant und auch dass das Thema Tod so präsent ist.
Der Schreibstil war schön flüssig. Nur die derbe Jugendsprache zwischen Sydney und ihrer Schwester liest sich leider wie von einem Erwachsenen geschrieben, der auf Teufel komm raus jung wirken möchte. Die ganzen zweideutigen Anspielungen waren für mich unnötig. Sie haben dem Buch etwas die Ernsthaftigkeit genommen, aber nicht in guter Weise oder als comic relief.
Die Beziehung und Nähe zwischen Sydney und Peter konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie wissen eigentlich nicht viel voneinander. Nur das Wissen um die Todes-Countdowns, die Sydney sieht, schweißt sie zusammen. Generell bleiben die Figuren recht oberflächlich. Die Betonung liegt eher darauf, dass sie sehr gegenteilig sind; er immer optimistisch, sie pessimistisch.
Der Umgang mit den Countdowns, den beide zusammen entwickelt haben, hat mich aber wieder abgeholt. Ab einem dramatischen Wendepunkt hat mich die Geschichte dann so richtig emotional gepackt und ich musste einige Tränen verdrücken. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert, ob es ein Happy End geben wird.
Der Schreibstil war schön flüssig. Nur die derbe Jugendsprache zwischen Sydney und ihrer Schwester liest sich leider wie von einem Erwachsenen geschrieben, der auf Teufel komm raus jung wirken möchte. Die ganzen zweideutigen Anspielungen waren für mich unnötig. Sie haben dem Buch etwas die Ernsthaftigkeit genommen, aber nicht in guter Weise oder als comic relief.
Die Beziehung und Nähe zwischen Sydney und Peter konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie wissen eigentlich nicht viel voneinander. Nur das Wissen um die Todes-Countdowns, die Sydney sieht, schweißt sie zusammen. Generell bleiben die Figuren recht oberflächlich. Die Betonung liegt eher darauf, dass sie sehr gegenteilig sind; er immer optimistisch, sie pessimistisch.
Der Umgang mit den Countdowns, den beide zusammen entwickelt haben, hat mich aber wieder abgeholt. Ab einem dramatischen Wendepunkt hat mich die Geschichte dann so richtig emotional gepackt und ich musste einige Tränen verdrücken. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert, ob es ein Happy End geben wird.