Unterhaltsamer Auftakt mit Schwächen.
Handlung und Charaktere:
Die Geschichte spielt in Korea und enthält viele kleine, schöne Einblicke in die koreanische Kultur. Im Mittelpunkt stehen Shin Hari und ihre Freundin Yeongseo. Da Yeongseo keine Lust mehr auf die ständigen Blind Dates hat, bittet sie Hari, an ihrer Stelle zu einem zu gehen. So lernt Hari Kang Taemu kennen. Was zunächst wie ein harmloser Gefallen wirkt, entwickelt sich schnell zu einer komplizierten Situation, denn Taemu ist ausgerechnet Haris Chef. Da er beschlossen hat, bald zu heiraten, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Gleichzeitig lernt auch Yeongseo jemanden kennen. Im weiteren Verlauf begleitet man beide Paare dabei, wie sie sich näherkommen und ihre Beziehungen entwickeln.
Ich glaube, mir hätte es besser gefallen, wenn sich der erste Band ausschließlich auf Hari und Taemu konzentriert hätte und die Geschichte von Yeongseo erst im zweiten Band erzählt worden wäre. Dadurch wäre der Lesefluss für mich angenehmer gewesen.
Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings blieben die Figuren für meinen Geschmack an vielen Stellen zu oberflächlich und wirkten teilweise sogar etwas kindisch. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen und eine stärkere Charakterentwicklung gewünscht, damit sie realistischer erscheinen.
Vor allem der Mittelteil des Buches zog sich für mich etwas in die Länge. Viele Konflikte hätten sich durch einfache Kommunikation schnell lösen lassen, wodurch manches unnötig in die Länge gezogen wirkte. Trotzdem gab es immer wieder Momente, in denen ich richtig mit gefiebert habe – besonders gegen Ende. Die humorvollen Dialoge haben mir dort besonders gut gefallen. Nachdem die Geschichte etwas Zeit gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen, wurde sie zum Schluss noch richtig spannend. Das Ende hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war überraschend und macht definitiv neugierig auf den nächsten Band.
Schreibstil:
Das Buch ist sprachlich leicht verständlich geschrieben und lässt sich grundsätzlich schnell lesen. Allerdings fand ich einige Stellen verwirrend, weil häufig mitten im Kapitel die Erzählperspektive wechselte, ohne dass dies direkt deutlich wurde. Dadurch brauchte ich manchmal einen Moment, um zu erkennen, dass gerade nicht mehr aus Haris Sicht erzählt wird, sondern beispielsweise aus der Perspektive von Yeongseo. Das hat meinen Lesefluss leider etwas gestört.
Was mir nicht so gut gefallen hat:
- Haris und Yeongseos Geschichten werden parallel erzählt.
- Den Figuren fehlt es an Tiefe.
- Die häufigen und teilweise abrupten Perspektivwechsel.
Was mir gut gefallen hat:
- Die Idee mit dem Blind Date und dem Thema arrangierte Ehe.
- Die humorvollen Szenen und Dialoge.
- Die Chef-Angestellten-Romanze.
- Das überraschende Ende, das sofort Lust auf den nächsten Band macht.
Fazit:
"Business Proposal 1" ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, das mit viel Drama, Humor und zwei süßen Liebesgeschichten überzeugt. Wer jedoch tiefgründige, facettenreiche Charaktere erwartet, könnte etwas enttäuscht werden. Das starke Ende sorgt aber dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, wie die Geschichte weitergeht.
Die Geschichte spielt in Korea und enthält viele kleine, schöne Einblicke in die koreanische Kultur. Im Mittelpunkt stehen Shin Hari und ihre Freundin Yeongseo. Da Yeongseo keine Lust mehr auf die ständigen Blind Dates hat, bittet sie Hari, an ihrer Stelle zu einem zu gehen. So lernt Hari Kang Taemu kennen. Was zunächst wie ein harmloser Gefallen wirkt, entwickelt sich schnell zu einer komplizierten Situation, denn Taemu ist ausgerechnet Haris Chef. Da er beschlossen hat, bald zu heiraten, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Gleichzeitig lernt auch Yeongseo jemanden kennen. Im weiteren Verlauf begleitet man beide Paare dabei, wie sie sich näherkommen und ihre Beziehungen entwickeln.
Ich glaube, mir hätte es besser gefallen, wenn sich der erste Band ausschließlich auf Hari und Taemu konzentriert hätte und die Geschichte von Yeongseo erst im zweiten Band erzählt worden wäre. Dadurch wäre der Lesefluss für mich angenehmer gewesen.
Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings blieben die Figuren für meinen Geschmack an vielen Stellen zu oberflächlich und wirkten teilweise sogar etwas kindisch. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen und eine stärkere Charakterentwicklung gewünscht, damit sie realistischer erscheinen.
Vor allem der Mittelteil des Buches zog sich für mich etwas in die Länge. Viele Konflikte hätten sich durch einfache Kommunikation schnell lösen lassen, wodurch manches unnötig in die Länge gezogen wirkte. Trotzdem gab es immer wieder Momente, in denen ich richtig mit gefiebert habe – besonders gegen Ende. Die humorvollen Dialoge haben mir dort besonders gut gefallen. Nachdem die Geschichte etwas Zeit gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen, wurde sie zum Schluss noch richtig spannend. Das Ende hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war überraschend und macht definitiv neugierig auf den nächsten Band.
Schreibstil:
Das Buch ist sprachlich leicht verständlich geschrieben und lässt sich grundsätzlich schnell lesen. Allerdings fand ich einige Stellen verwirrend, weil häufig mitten im Kapitel die Erzählperspektive wechselte, ohne dass dies direkt deutlich wurde. Dadurch brauchte ich manchmal einen Moment, um zu erkennen, dass gerade nicht mehr aus Haris Sicht erzählt wird, sondern beispielsweise aus der Perspektive von Yeongseo. Das hat meinen Lesefluss leider etwas gestört.
Was mir nicht so gut gefallen hat:
- Haris und Yeongseos Geschichten werden parallel erzählt.
- Den Figuren fehlt es an Tiefe.
- Die häufigen und teilweise abrupten Perspektivwechsel.
Was mir gut gefallen hat:
- Die Idee mit dem Blind Date und dem Thema arrangierte Ehe.
- Die humorvollen Szenen und Dialoge.
- Die Chef-Angestellten-Romanze.
- Das überraschende Ende, das sofort Lust auf den nächsten Band macht.
Fazit:
"Business Proposal 1" ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, das mit viel Drama, Humor und zwei süßen Liebesgeschichten überzeugt. Wer jedoch tiefgründige, facettenreiche Charaktere erwartet, könnte etwas enttäuscht werden. Das starke Ende sorgt aber dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, wie die Geschichte weitergeht.