Eine Serie zum Lesen...
„A Business Proposal 1: Liebe braucht keinen Businessplan“ ist eine leichte, humorvolle RomCom mit viel Situationskomik, Missverständnissen und überzeichneten Szenen, die eher an ein K-Drama oder eine Soap als an einen klassischen Liebesroman erinnern. Der einfache, dialoglastige Schreibstil sorgt für ein hohes Lesetempo, lässt Figuren und Handlung jedoch stellenweise etwas oberflächlich wirken. Besonders interessant sind die Einblicke in die koreanische Kultur, insbesondere die gesellschaftliche Bedeutung von Blind Dates und Heiratsvermittlung. Diese Hintergründe machen viele Verhaltensweisen der Figuren nachvollziehbarer und verleihen der Geschichte zusätzlichen Reiz. Weniger überzeugend sind dagegen die Figurenzeichnung und die Beziehungsdynamik. Das Machtgefälle zwischen Hari und ihrem Chef sowie einige problematische Verhaltensweisen wirken aus heutiger Sicht kritisch und die zahlreichen Missverständnisse erscheinen mitunter etwas konstruiert.
Insgesamt bietet der Auftakt kurzweilige Unterhaltung mit ein wenig zu konstruiertem Humor, gestelter Romantik und erwartetem koreanischem Flair. Der Schreibstil ist locker und einfach. Wer unkomplizierte, comicartige RomComs und K-Dramen mag, dürfte an dieser Geschichte Gefallen finden.
Insgesamt bietet der Auftakt kurzweilige Unterhaltung mit ein wenig zu konstruiertem Humor, gestelter Romantik und erwartetem koreanischem Flair. Der Schreibstil ist locker und einfach. Wer unkomplizierte, comicartige RomComs und K-Dramen mag, dürfte an dieser Geschichte Gefallen finden.