Fans von K-Drama werden viel Spaß mit diesem Buch haben
A Business Proposal – Liebe braucht keinen Businessplan ist eine romantische Komödie, die vor allem von ihrem Humor, ihren chaotischen Verwicklungen und dem typisch koreanischen Charme lebt. Obwohl die Geschichte auf den ersten Blick wie eine klassische Boss-und-Angestellte-Romance wirkt, steckt deutlich mehr dahinter. Statt sich ausschließlich auf ein Paar zu konzentrieren, verknüpft der Roman gleich mehrere Liebesgeschichten miteinander und sorgt dadurch für ein unterhaltsames Geflecht aus Missverständnissen, Geheimnissen und unerwarteten Wendungen.
Alles beginnt damit, dass Shin Hari für ihre beste Freundin zu einem arrangierten Blind Date erscheint – mit dem Ziel, den potenziellen Bräutigam möglichst schnell in die Flucht zu schlagen. Blöd nur, dass sich dieser als ihr eigener CEO Kang Taemu entpuppt. Von diesem Moment an überschlagen sich die Ereignisse, denn Hari versucht verzweifelt, ihre wahre Identität geheim zu halten, während Taemu ganz eigene Pläne verfolgt.
Der Roman lebt von seinem lockeren Schreibstil und den vielen humorvollen Situationen. Vor allem die ständigen Verwechslungen und die daraus entstehenden Missverständnisse sorgen immer wieder für amüsante Szenen. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Taemu und seinem Sekretär, die die oft strenge Hierarchie im Unternehmensalltag mit viel Witz auflockern.
Auch die Einblicke in die koreanische Kultur fand ich spannend. Ob arrangierte Blind Dates, familiäre Erwartungen oder die Dynamik innerhalb eines Unternehmens – vieles unterscheidet sich von westlichen Gewohnheiten und verleiht der Geschichte eine interessante Atmosphäre, ohne dass man Schwierigkeiten hätte, der Handlung zu folgen.
Mit den Figuren hatte ich allerdings gemischte Gefühle. Hari mochte ich schnell, weil sie fleißig, loyal und herrlich chaotisch ist. Sie stolpert zwar regelmäßig in peinliche Situationen, bleibt dabei aber sympathisch und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Taemu hingegen braucht deutlich länger, um hinter seiner kühlen Fassade hervorzutreten. Manche seiner Entscheidungen – insbesondere sein sehr entschlossenes Vorgehen in Richtung Hochzeit – wirkten auf mich eher befremdlich als romantisch. Auch einige Reaktionen der Figuren erschienen mir etwas überzogen, was möglicherweise auch an kulturellen Unterschieden liegt.
Neben der humorvollen Oberfläche greift die Geschichte immer wieder ernstere Themen wie Leistungsdruck, familiäre Verpflichtungen oder die Suche nach dem eigenen Glück auf. Diese Momente verleihen dem Roman etwas mehr Tiefe, ohne den leichten Ton zu verlieren.
Das Ende fühlt sich eher wie eine Zwischenstation als ein richtiger Abschluss an und macht deutlich, dass die Geschichte noch längst nicht auserzählt ist. Dadurch bin ich durchaus neugierig geworden, wie es mit den Figuren weitergeht.
Fazit:
A Business Proposal ist eine charmante und kurzweilige Romantic Comedy mit viel Situationskomik, liebenswertem Chaos und interessanten Einblicken in die koreanische Kultur. Nicht jede Figur konnte mich vollständig überzeugen und einige romantische Entwicklungen wirkten auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt hatte ich aber viel Spaß mit der Geschichte und freue mich auf die Fortsetzung.
Alles beginnt damit, dass Shin Hari für ihre beste Freundin zu einem arrangierten Blind Date erscheint – mit dem Ziel, den potenziellen Bräutigam möglichst schnell in die Flucht zu schlagen. Blöd nur, dass sich dieser als ihr eigener CEO Kang Taemu entpuppt. Von diesem Moment an überschlagen sich die Ereignisse, denn Hari versucht verzweifelt, ihre wahre Identität geheim zu halten, während Taemu ganz eigene Pläne verfolgt.
Der Roman lebt von seinem lockeren Schreibstil und den vielen humorvollen Situationen. Vor allem die ständigen Verwechslungen und die daraus entstehenden Missverständnisse sorgen immer wieder für amüsante Szenen. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Taemu und seinem Sekretär, die die oft strenge Hierarchie im Unternehmensalltag mit viel Witz auflockern.
Auch die Einblicke in die koreanische Kultur fand ich spannend. Ob arrangierte Blind Dates, familiäre Erwartungen oder die Dynamik innerhalb eines Unternehmens – vieles unterscheidet sich von westlichen Gewohnheiten und verleiht der Geschichte eine interessante Atmosphäre, ohne dass man Schwierigkeiten hätte, der Handlung zu folgen.
Mit den Figuren hatte ich allerdings gemischte Gefühle. Hari mochte ich schnell, weil sie fleißig, loyal und herrlich chaotisch ist. Sie stolpert zwar regelmäßig in peinliche Situationen, bleibt dabei aber sympathisch und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Taemu hingegen braucht deutlich länger, um hinter seiner kühlen Fassade hervorzutreten. Manche seiner Entscheidungen – insbesondere sein sehr entschlossenes Vorgehen in Richtung Hochzeit – wirkten auf mich eher befremdlich als romantisch. Auch einige Reaktionen der Figuren erschienen mir etwas überzogen, was möglicherweise auch an kulturellen Unterschieden liegt.
Neben der humorvollen Oberfläche greift die Geschichte immer wieder ernstere Themen wie Leistungsdruck, familiäre Verpflichtungen oder die Suche nach dem eigenen Glück auf. Diese Momente verleihen dem Roman etwas mehr Tiefe, ohne den leichten Ton zu verlieren.
Das Ende fühlt sich eher wie eine Zwischenstation als ein richtiger Abschluss an und macht deutlich, dass die Geschichte noch längst nicht auserzählt ist. Dadurch bin ich durchaus neugierig geworden, wie es mit den Figuren weitergeht.
Fazit:
A Business Proposal ist eine charmante und kurzweilige Romantic Comedy mit viel Situationskomik, liebenswertem Chaos und interessanten Einblicken in die koreanische Kultur. Nicht jede Figur konnte mich vollständig überzeugen und einige romantische Entwicklungen wirkten auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt hatte ich aber viel Spaß mit der Geschichte und freue mich auf die Fortsetzung.