Für mich leider ein Fehlgriff
Ich habe bisher noch kein Buch aus diesem Genre gelesen und kenne auch die zugehörige Netflix-Serie nicht, aber die Leseprobe zu „A Business Proposal 1“ gefiel mir richtig gut. Die Grundidee einer Blind-Date-Heirat erschien mir zwar etwas überzogen – was sicherlich auch daran liegt, dass mir die koreanische Kultur noch ziemlich fremd ist –, aber sie birgt auf jeden Fall viel Konfliktpotenzial und ist mal eine etwas andere Variante des Fake-Dating-Tropes. Zudem fand ich den Beginn des Romans sehr unterhaltsam und habe mich auf schlagfertige Wortgefechte zwischen den Protagonisten gefreut. Vor allem die weibliche Hauptfigur Hari wirkte auf mich anfangs selbstbewusst, nicht auf den Mund gefallen, obwohl sie durch ihre Geldnot und Existenzängste bestimmt scheint.
Nachdem ich das Buch nun ganz gelesen habe, muss ich allerdings leider sagen, dass von diesen positiven Erwartungen nicht viel übrig geblieben ist. Ich habe schlichtweg weder Zugang zur Story noch zu den Figuren gefunden. Den Schreibstil – oder eventuell auch die Übersetzung – empfand ich zusehends als holprig und irritierend. Besonders schwierig war für mich die Beziehungsdynamik: Die (vielleicht kulturbedingt?) sehr distanzierte Haltung der Figuren passte für mich überhaupt nicht zu den suggerierten, angeblich großen Gefühlen.
Statt der erhofften Romantik hatte die Beziehung zwischen Hari und Taemu für mich fast schon toxische Vibes, was die Feel-Good-Stimmung komplett zerstört hat. Von Haris anfänglichem Selbstbewusstsein war im Laufe der Handlung leider nicht mehr viel übrig, und auch die Wortgefechte haben mich am Ende eher irritiert als unterhalten.
Ich weiß nicht, ob es speziell am K-Drama-Genre liegt, aber diese Mischung aus geschäftsmäßiger Steifheit und plötzlichen großen Gefühlen hat mich einfach nicht abgeholt. Für mich war das Buch leider ein Fehlgriff, da mir bis zum Schluss der Zugang zu den Charakteren gefehlt hat.
Nachdem ich das Buch nun ganz gelesen habe, muss ich allerdings leider sagen, dass von diesen positiven Erwartungen nicht viel übrig geblieben ist. Ich habe schlichtweg weder Zugang zur Story noch zu den Figuren gefunden. Den Schreibstil – oder eventuell auch die Übersetzung – empfand ich zusehends als holprig und irritierend. Besonders schwierig war für mich die Beziehungsdynamik: Die (vielleicht kulturbedingt?) sehr distanzierte Haltung der Figuren passte für mich überhaupt nicht zu den suggerierten, angeblich großen Gefühlen.
Statt der erhofften Romantik hatte die Beziehung zwischen Hari und Taemu für mich fast schon toxische Vibes, was die Feel-Good-Stimmung komplett zerstört hat. Von Haris anfänglichem Selbstbewusstsein war im Laufe der Handlung leider nicht mehr viel übrig, und auch die Wortgefechte haben mich am Ende eher irritiert als unterhalten.
Ich weiß nicht, ob es speziell am K-Drama-Genre liegt, aber diese Mischung aus geschäftsmäßiger Steifheit und plötzlichen großen Gefühlen hat mich einfach nicht abgeholt. Für mich war das Buch leider ein Fehlgriff, da mir bis zum Schluss der Zugang zu den Charakteren gefehlt hat.