Schreckliche Charaktere
„A Business Proposal – Liebe braucht keinen Businessplan“ von Haehwa ist der erste Band der Buchvorlage zur gleichnamigen K-Drama-Serie, die ich allerdings nicht gesehen habe. Es wird als charmantes New Adult-Highlight mit absoluten Feel Good-Vibes beworben, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Dabei klang der Klapptext sehr vielversprechend.
Shin Hari geht für ihre beste Freundin auf ein Blind Date, um sie vor einer weiteren unerwünschten Heiratsvermittlung zu bewahren. Dort stellt sich heraus, dass es ausgerechnet ihr attraktiver Chef Kang Taemu ist. Sie versucht ihn abzuschrecken, doch er lässt sich nicht von einer Heirat abbringen. Da ihr Job auf dem Spiel steht, spielt sie ihm weiter vor, jemand ganz anderes zu sein.
Im Klapptext steht, dass er ihr eine Scheinehe vorschlägt und sie ihre Identität verheimlicht, während sie mit ihm ausgeht, aber das stimmt so nicht. Er schlägt ihr das nicht vor, sondern geht direkt darin über, von Hochzeit zu reden, ohne aber zu sagen, dass es nur zum Schein ist. Außerdem gehen die beiden auch nicht miteinander aus. Sie trifft ihn immer wieder aus unterschiedlichen Gründen, aber im Klapptext klingt es so, als würden die beiden daten, was einfach nicht der Fall ist. Aber selbst, wenn man das so weiß, ändert das nicht wirklich was am Buch. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, sodass ich damit durchgehend Probleme hatte, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Der Chef wurde auch so oft als cool bezeichnet, dass mich dieses Wort nachher nur noch genervt hat. Dann gab es immer wieder Fehler, wie dass Taemu einmal der Sohn von seinem Großvater war oder dass Hari ihnen Chef nach dem Date nie in der Firma gesehen hatte, dabei war vor dem Date gemeint. Sowas kam immer wieder vor. Außerdem gab es Abschnitte, die von einer Person waren, aber irgendwie kam es immer häufiger vor, dass plötzlich auch ein anderer Protagonist reingemischt wurde, was dann manchmal irritierend war. Zudem kamen die Charaktere, die ich anstrengend fand. Taemu war einfach nur kalt, übergriffig und bestimmend. Er hat sich von nichts abbringen lassen, auch nicht von der Hochzeit. Er hat die Meinungen oder Gefühle anderer einfach nicht akzeptiert, sodass es sogar mal körperlich wurde und er somit die persönlichen Grenzen von Hari ignoriert hat. Er hat sich zwar zum Ende hin verändert, aber diese Veränderung hat für mich auch gar nicht gepasst. Es kam wie aus dem Nichts und war für mich nicht verständlich. Hari ging vergleichsweise noch, aber sie kam oft sehr naiv rüber und das Ende habe ich vom Verlauf der Geschichte überhaupt nicht verstanden. Am Schlimmsten fand ich aber die Freundschaft zwischen Hari und Jin Yeongseo, deren Rolle sie beim Blind Date einnimmt. Es heißt sie sind beste Freundinnen, aber davon war nicht viel zu sehen. Sie haben sich gegenseitig fertig gemacht, sich nur beschimpft, Yeongseo hat Hari sogar erpresst, Hari war gehässig, als Yeongseo am Telefon geweint hat und fertig war. Für mich war das alles, aber ganz bestimmt keine Freundschaft. Auch die Liebesgeschichten waren nicht wirklich etwas für mich. Es gab einfach keine Tiefen, auch in den Charakteren selbst nicht. Ich habe das Buch zwar sehr schnell fertig gelesen, aber nur weil ich wusste, dass wenn ich es einmal aus der Hand lege, es sehr schwer für mich wird, wieder damit anzufangen. Für mich war es ein absoluter Reinfall und bekommt nur 1,5 Sterne. Auf Portalen die keine halben Sterne haben, runde ich ab.
Shin Hari geht für ihre beste Freundin auf ein Blind Date, um sie vor einer weiteren unerwünschten Heiratsvermittlung zu bewahren. Dort stellt sich heraus, dass es ausgerechnet ihr attraktiver Chef Kang Taemu ist. Sie versucht ihn abzuschrecken, doch er lässt sich nicht von einer Heirat abbringen. Da ihr Job auf dem Spiel steht, spielt sie ihm weiter vor, jemand ganz anderes zu sein.
Im Klapptext steht, dass er ihr eine Scheinehe vorschlägt und sie ihre Identität verheimlicht, während sie mit ihm ausgeht, aber das stimmt so nicht. Er schlägt ihr das nicht vor, sondern geht direkt darin über, von Hochzeit zu reden, ohne aber zu sagen, dass es nur zum Schein ist. Außerdem gehen die beiden auch nicht miteinander aus. Sie trifft ihn immer wieder aus unterschiedlichen Gründen, aber im Klapptext klingt es so, als würden die beiden daten, was einfach nicht der Fall ist. Aber selbst, wenn man das so weiß, ändert das nicht wirklich was am Buch. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, sodass ich damit durchgehend Probleme hatte, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Der Chef wurde auch so oft als cool bezeichnet, dass mich dieses Wort nachher nur noch genervt hat. Dann gab es immer wieder Fehler, wie dass Taemu einmal der Sohn von seinem Großvater war oder dass Hari ihnen Chef nach dem Date nie in der Firma gesehen hatte, dabei war vor dem Date gemeint. Sowas kam immer wieder vor. Außerdem gab es Abschnitte, die von einer Person waren, aber irgendwie kam es immer häufiger vor, dass plötzlich auch ein anderer Protagonist reingemischt wurde, was dann manchmal irritierend war. Zudem kamen die Charaktere, die ich anstrengend fand. Taemu war einfach nur kalt, übergriffig und bestimmend. Er hat sich von nichts abbringen lassen, auch nicht von der Hochzeit. Er hat die Meinungen oder Gefühle anderer einfach nicht akzeptiert, sodass es sogar mal körperlich wurde und er somit die persönlichen Grenzen von Hari ignoriert hat. Er hat sich zwar zum Ende hin verändert, aber diese Veränderung hat für mich auch gar nicht gepasst. Es kam wie aus dem Nichts und war für mich nicht verständlich. Hari ging vergleichsweise noch, aber sie kam oft sehr naiv rüber und das Ende habe ich vom Verlauf der Geschichte überhaupt nicht verstanden. Am Schlimmsten fand ich aber die Freundschaft zwischen Hari und Jin Yeongseo, deren Rolle sie beim Blind Date einnimmt. Es heißt sie sind beste Freundinnen, aber davon war nicht viel zu sehen. Sie haben sich gegenseitig fertig gemacht, sich nur beschimpft, Yeongseo hat Hari sogar erpresst, Hari war gehässig, als Yeongseo am Telefon geweint hat und fertig war. Für mich war das alles, aber ganz bestimmt keine Freundschaft. Auch die Liebesgeschichten waren nicht wirklich etwas für mich. Es gab einfach keine Tiefen, auch in den Charakteren selbst nicht. Ich habe das Buch zwar sehr schnell fertig gelesen, aber nur weil ich wusste, dass wenn ich es einmal aus der Hand lege, es sehr schwer für mich wird, wieder damit anzufangen. Für mich war es ein absoluter Reinfall und bekommt nur 1,5 Sterne. Auf Portalen die keine halben Sterne haben, runde ich ab.