Workaholic hat keinen (Business-)Plan von Romantik
Für ihre Freundin Yeongseo geht Hari auf ein Blind Date, welches Yeongseos Familie gegen ihren Willen arrangiert hat. Die beiden Frauen haben vereinbart, dass Hari sich dort als Yeongseo ausgeben und schön daneben benehmen soll, damit der Kerl jeglichen weiteren Kontakt zu Yeongseo und deren Familie ablehnt.
Taemus Großvater hat mal wieder ein Blind Date für seinen Enkel arrangiert. Als Chef einer Firma muss Taemu seiner Überzeugung nach endlich heiraten. Auch wenn Taemu da ganz anderer Meinung ist. Deswegen hat er sich vorgenommen, sein heutiges Blind Date zu heiraten, damit er endlich seine Ruhe hat und sich wieder auf seine Arbeit konzentrieren kann.
Taemu ist Haris Chef. Aber Hari ist heute Yeongseo.
Er würde die Falsche zur Richtigen machen. (Zitat S. 151)
Einige kennen die Story bereits als verfilmtes K-Drama. Auch ich habe vor dem Buch bereits einige Folgen gesehen und fand diese recht amüsant. Schon zu Beginn, als Hari sich in Yeongseos Namen wie das reinste Partygirl benimmt, bis sie realisiert, ihrem Chef gegenüber zu sitzen. Aber auch in späteren Szenen, wenn Hari und Taemu sich wiederholt in der Firma über den Weg laufen.
Der Roman ist nicht ganz so übertrieben lustig wie die Serie, am Ende des Buches ist auch ein Hinweis zu lesen, dass bewusst darauf verzichtet wurde, toxisches Verhalten zu romantisieren. Was an sich auch ganz interessant ist und vor allem ein wenig mehr von den Charakteren Hari und Taemu verrät. Hari ist insgeheim noch in ihren langjährigen Schwarm Minu verschossen, bei dem jede aufmerksame Leserin merkt: nein, der ist kein Boyfriend-Material! Die ganze Sache mit dem Fake-Blind Date wächst ihr zudem immer mehr über den Kopf. Taemu hingegen ist der reinste Worcaholic, der alles Zwischenmenschliche seinem Assistenten anvertraut. Zwar entwickelt er mit der Zeit ehrliches Interesse an Hari, hat jedoch eine fragwürdige (bzw. unbedarfte) Definition von Romantik, die in der Serie noch amüsant wirkt, im Roman eben unromantisiert gezeigt wird.
Würde man mich fragen, ob Buch oder Serie: Ich finde, die beiden Versionen ergänzen sich ganz gut, sind ansonsten vom RomCom-Level wirklich unterschiedlich. Der Schreibstil ist für Leute, die primär westliche Literatur lesen, zunächst wahrscheinlich ungewohnt, da er etwas distanziert wirkt. Das möchte ich nicht bewerten, da ich dies als eine Frage der Gewöhnung sehe. Was ich beim Roman etwas schade fand ist, dass die Freundschaft zwischen Hari und Yeongseo nicht so glaubhaft wirkt wie in der Serie, eher etwas einseitig. Dadurch kommt Yeongseo im Buch nicht ganz so gut weg als Charakter wie in der Serie.
Mein Fazit: Nicht nur für Fans der wunderschönen Serie eine etwas realistischer dargestelle Version der RomCom.
Taemus Großvater hat mal wieder ein Blind Date für seinen Enkel arrangiert. Als Chef einer Firma muss Taemu seiner Überzeugung nach endlich heiraten. Auch wenn Taemu da ganz anderer Meinung ist. Deswegen hat er sich vorgenommen, sein heutiges Blind Date zu heiraten, damit er endlich seine Ruhe hat und sich wieder auf seine Arbeit konzentrieren kann.
Taemu ist Haris Chef. Aber Hari ist heute Yeongseo.
Er würde die Falsche zur Richtigen machen. (Zitat S. 151)
Einige kennen die Story bereits als verfilmtes K-Drama. Auch ich habe vor dem Buch bereits einige Folgen gesehen und fand diese recht amüsant. Schon zu Beginn, als Hari sich in Yeongseos Namen wie das reinste Partygirl benimmt, bis sie realisiert, ihrem Chef gegenüber zu sitzen. Aber auch in späteren Szenen, wenn Hari und Taemu sich wiederholt in der Firma über den Weg laufen.
Der Roman ist nicht ganz so übertrieben lustig wie die Serie, am Ende des Buches ist auch ein Hinweis zu lesen, dass bewusst darauf verzichtet wurde, toxisches Verhalten zu romantisieren. Was an sich auch ganz interessant ist und vor allem ein wenig mehr von den Charakteren Hari und Taemu verrät. Hari ist insgeheim noch in ihren langjährigen Schwarm Minu verschossen, bei dem jede aufmerksame Leserin merkt: nein, der ist kein Boyfriend-Material! Die ganze Sache mit dem Fake-Blind Date wächst ihr zudem immer mehr über den Kopf. Taemu hingegen ist der reinste Worcaholic, der alles Zwischenmenschliche seinem Assistenten anvertraut. Zwar entwickelt er mit der Zeit ehrliches Interesse an Hari, hat jedoch eine fragwürdige (bzw. unbedarfte) Definition von Romantik, die in der Serie noch amüsant wirkt, im Roman eben unromantisiert gezeigt wird.
Würde man mich fragen, ob Buch oder Serie: Ich finde, die beiden Versionen ergänzen sich ganz gut, sind ansonsten vom RomCom-Level wirklich unterschiedlich. Der Schreibstil ist für Leute, die primär westliche Literatur lesen, zunächst wahrscheinlich ungewohnt, da er etwas distanziert wirkt. Das möchte ich nicht bewerten, da ich dies als eine Frage der Gewöhnung sehe. Was ich beim Roman etwas schade fand ist, dass die Freundschaft zwischen Hari und Yeongseo nicht so glaubhaft wirkt wie in der Serie, eher etwas einseitig. Dadurch kommt Yeongseo im Buch nicht ganz so gut weg als Charakter wie in der Serie.
Mein Fazit: Nicht nur für Fans der wunderschönen Serie eine etwas realistischer dargestelle Version der RomCom.