Kurzweilig
Im malerischen Dolceacqua in Ligurien hat Marcella nach schwierigen Jahren in Deutschland wieder ein Zuhause gefunden. Ihr Sohn Domenico arbeitet als angesehener Carabiniere, ihr Untermieter Harry ist ein eigenwilliger deutscher Alt-Hippie, und die geerbte Gelateria Monet läuft inzwischen bestens. Doch als mehrere eigentlich noch recht fitte ältere Dorfbewohner unerwartet sterben und Domenico gleichzeitig eine neue Freundin vorstellt, ist es mit Marcellas beschaulichem Leben vorbei, und ihr Misstrauen ist geweckt.
Und wenn bei ihr erst einmal das Miss-Marple-Gen anspringt, gibt es kein Halten mehr. Gemeinsam mit Harry beginnt sie genauer hinzuschauen und kommt dabei Dingen auf die Spur, die man in dem idyllischen Dolceacqua nun wirklich nicht vermuten würde.
Marcella ist neugierig, schlagfertig und lässt sich von niemandem so schnell ausbremsen. Sie will ihren Sohn natürlich „retten“, wobei der vermutlich gar nicht darum gebeten hat. 😂und Harry als Alt-Hippie ist das perfekte Gegenstück zu Marcella. Er zitiert gerne Herman Hesse, bleibt immer herrlich gelassen und unterstützt Marcella bei allem, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Ich mochte die Dynamik zwischen ihnen sehr.
Salvatore Simonetti schreibt angenehm flüssig und schafft es, die Atmosphäre von Dolceacqua wunderbar einzufangen. Zwischen malerischen Gassen, italienischem Dorfleben und den liebenswert skurrilen Bewohnern entwickelt sich die Geschichte eher gemächlich, aber keineswegs langweilig.
Mein Fazit: Wer Cosy Crime mit italienischem Flair, sympathischen Charakteren, einer Prise Humor und einem Fall zum Miträtseln mag, sollte sich „Abfahrt ins Jenseits“ unbedingt näher anschauen. Für mich war es ein unterhaltsamer Krimi.
Und wenn bei ihr erst einmal das Miss-Marple-Gen anspringt, gibt es kein Halten mehr. Gemeinsam mit Harry beginnt sie genauer hinzuschauen und kommt dabei Dingen auf die Spur, die man in dem idyllischen Dolceacqua nun wirklich nicht vermuten würde.
Marcella ist neugierig, schlagfertig und lässt sich von niemandem so schnell ausbremsen. Sie will ihren Sohn natürlich „retten“, wobei der vermutlich gar nicht darum gebeten hat. 😂und Harry als Alt-Hippie ist das perfekte Gegenstück zu Marcella. Er zitiert gerne Herman Hesse, bleibt immer herrlich gelassen und unterstützt Marcella bei allem, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Ich mochte die Dynamik zwischen ihnen sehr.
Salvatore Simonetti schreibt angenehm flüssig und schafft es, die Atmosphäre von Dolceacqua wunderbar einzufangen. Zwischen malerischen Gassen, italienischem Dorfleben und den liebenswert skurrilen Bewohnern entwickelt sich die Geschichte eher gemächlich, aber keineswegs langweilig.
Mein Fazit: Wer Cosy Crime mit italienischem Flair, sympathischen Charakteren, einer Prise Humor und einem Fall zum Miträtseln mag, sollte sich „Abfahrt ins Jenseits“ unbedingt näher anschauen. Für mich war es ein unterhaltsamer Krimi.