Ein Buch, das mich nicht erreicht hat
Ein Buch, das mich optisch sofort überzeugt hat, inhaltlich aber auf Distanz gehalten hat.
Das Cover von „Alt genug“ hat mich direkt angesprochen. Ästhetisch, ruhig und genau die Art von Gestaltung, die neugierig macht. Auch der Klappentext hat mich sofort abgeholt, weil ich mich in vielen der angesprochenen Themen wiedergefunden habe. Die Erwartung war entsprechend hoch.
Im Buch selbst versammelt Ildikó von Kürthy persönliche Gedanken, Erinnerungen und Reflexionen rund ums Älterwerden, das eigene Leben und die Fragen, die einen im Laufe der Zeit begleiten. Dabei greift sie immer wieder auf ihre früheren Werke zurück und verwebt diese mit autobiografischen Elementen.
Genau das hat für mich allerdings auch eine gewisse Distanz geschaffen. „Alt genug“ war mein erstes Buch der Autorin, und ich hatte stellenweise das Gefühl, dass mir ein Teil des Kontextes fehlt. Viele Anspielungen und Rückbezüge hätten vermutlich mehr Wirkung entfaltet, wenn man bereits mit ihrem bisherigen Werk vertraut ist.
Sprachlich bleibt von Kürthy zugänglich und nahbar, immer wieder blitzen schöne, kluge und auch berührende Gedanken auf. Einzelne Anekdoten haben mir wirklich gut gefallen und konnten für sich stehen. Gleichzeitig wirkte das Buch in Teilen langatmig. Einige Passagen hätten für mich deutlich straffer erzählt sein können, wodurch der Lesefluss stellenweise ins Stocken geraten ist.
„Alt genug“ ist ein sehr persönliches Buch, das sich mit leisen, alltäglichen Fragen beschäftigt und dabei immer wieder innehält. Für Leserinnen und Leser, die Ildikó von Kürthys Werke bereits kennen und schätzen, kann genau das seinen Reiz entfalten.
Für mich blieb es trotz einzelner starker Momente etwas zu distanziert und konnte mich insgesamt nicht vollständig überzeugen.
Das Cover von „Alt genug“ hat mich direkt angesprochen. Ästhetisch, ruhig und genau die Art von Gestaltung, die neugierig macht. Auch der Klappentext hat mich sofort abgeholt, weil ich mich in vielen der angesprochenen Themen wiedergefunden habe. Die Erwartung war entsprechend hoch.
Im Buch selbst versammelt Ildikó von Kürthy persönliche Gedanken, Erinnerungen und Reflexionen rund ums Älterwerden, das eigene Leben und die Fragen, die einen im Laufe der Zeit begleiten. Dabei greift sie immer wieder auf ihre früheren Werke zurück und verwebt diese mit autobiografischen Elementen.
Genau das hat für mich allerdings auch eine gewisse Distanz geschaffen. „Alt genug“ war mein erstes Buch der Autorin, und ich hatte stellenweise das Gefühl, dass mir ein Teil des Kontextes fehlt. Viele Anspielungen und Rückbezüge hätten vermutlich mehr Wirkung entfaltet, wenn man bereits mit ihrem bisherigen Werk vertraut ist.
Sprachlich bleibt von Kürthy zugänglich und nahbar, immer wieder blitzen schöne, kluge und auch berührende Gedanken auf. Einzelne Anekdoten haben mir wirklich gut gefallen und konnten für sich stehen. Gleichzeitig wirkte das Buch in Teilen langatmig. Einige Passagen hätten für mich deutlich straffer erzählt sein können, wodurch der Lesefluss stellenweise ins Stocken geraten ist.
„Alt genug“ ist ein sehr persönliches Buch, das sich mit leisen, alltäglichen Fragen beschäftigt und dabei immer wieder innehält. Für Leserinnen und Leser, die Ildikó von Kürthys Werke bereits kennen und schätzen, kann genau das seinen Reiz entfalten.
Für mich blieb es trotz einzelner starker Momente etwas zu distanziert und konnte mich insgesamt nicht vollständig überzeugen.