Ein wunderbar ehrlicher, kluger und wahnsinnig komischer Blick auf die Mitte des Lebens!
Schon das Porträt im Osterrätsel hat mich direkt zu diesem Buch geführt, und die Leseprobe hat genau das gehalten, was der Name Ildikó von Kürthy verspricht: pure Lebensnähe. In „Alt genug“ nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise, die wohl jede Frau kennt, die sich plötzlich in der „Mitte des Lebens“ wiederfindet – irgendwo zwischen dem Loslassen der Kinder, dem Altern der eigenen Eltern und der Frage: „War das schon alles?“
Besonders begeistert hat mich die Figur der Protagonistin, die mit einer so herrlich selbstironischen Art auf ihre Falten, ihre Sehnsüchte und ihre Vergangenheit blickt. Von Kürthy schafft es wie keine zweite, ernste Themen wie die Vergänglichkeit und den Neuanfang mit einer Leichtigkeit zu verknüpfen, die einen beim Lesen ständig schmunzeln lässt. Man fühlt sich beim Lesen nicht wie ein Außenstehender, sondern eher wie eine gute Freundin, die bei einem Glas Wein die ehrlichsten Geständnisse zu hören bekommt.
Die Sprache ist gewohnt wortgewaltig, pointiert und steckt voller Lebensweisheiten, die niemals belehrend wirken. Es geht um die Freiheit, die das Älterwerden mit sich bringt – die Erkenntnis, dass man eben „alt genug“ ist, um endlich so zu sein, wie man wirklich will, ohne es jedem recht machen zu müssen.
Mein Fazit: Ein Buch, das Mut macht, das Herz wärmt und einen laut auflachen lässt. Für mich ein absolutes Highlight im Frühjahr 2026 und eine dringende Leseempfehlung für alle, die das Leben mit all seinen Falten und Facetten lieben.
Besonders begeistert hat mich die Figur der Protagonistin, die mit einer so herrlich selbstironischen Art auf ihre Falten, ihre Sehnsüchte und ihre Vergangenheit blickt. Von Kürthy schafft es wie keine zweite, ernste Themen wie die Vergänglichkeit und den Neuanfang mit einer Leichtigkeit zu verknüpfen, die einen beim Lesen ständig schmunzeln lässt. Man fühlt sich beim Lesen nicht wie ein Außenstehender, sondern eher wie eine gute Freundin, die bei einem Glas Wein die ehrlichsten Geständnisse zu hören bekommt.
Die Sprache ist gewohnt wortgewaltig, pointiert und steckt voller Lebensweisheiten, die niemals belehrend wirken. Es geht um die Freiheit, die das Älterwerden mit sich bringt – die Erkenntnis, dass man eben „alt genug“ ist, um endlich so zu sein, wie man wirklich will, ohne es jedem recht machen zu müssen.
Mein Fazit: Ein Buch, das Mut macht, das Herz wärmt und einen laut auflachen lässt. Für mich ein absolutes Highlight im Frühjahr 2026 und eine dringende Leseempfehlung für alle, die das Leben mit all seinen Falten und Facetten lieben.