hervorragend erzählt

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wusl Avatar

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Es handelt sich bei "And the river drags her down" um ein Jugendbuch. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Also der Grusel und Schrecken, der im Buch durchaus vorkommt, ist mehr einer im Kopf des Lesers als einer in geschriebenen Worten. Aber gerade das hat mir gut gefallen. Dass die Autorin nicht mit der Tür ins Haus fällt, sondern den Horror langsam angeht. Nicht wie ein Stephen King aber am Ende mit dem gleichen Tenor. Lass ruhen, was tot ist, denn es ist nicht mehr dasselbe, wenn es zurück geholt wird.

Soojin kannte diese Regel aber als ihre Schwester stirbt, bricht sie sie. Da ist von Anfang an klar, dass das keine gute Idee ist.
Das Mädchen ist einfach noch sehr jung und überwältigt von der Trauer. Und dann will sie einfach nict wahrhaben, dass ihre Schwester eine andere geworden ist und dass niemand unversehrt mit Magie aus dem Totenreich zurückgeholt werden kann.

Ich fand die Geschichte richtig gut erzählt. Hintergründig und mit großem Nachhall. Bitte mehr von dieser jungen Autorin.