Dies.Ist.Ein.Traum.
Nathalie lebt mit ihrer 6-jährigen Tochter Ruby und ihrem Mann Gabriel in einem schönen Einfamilienhaus im ländlichen Raum. Ihren früheren Job als Logopädin hat sie seit der Geburt ihrer Tochter bewusst nicht mehr ausgeübt, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Es war ein langer und steiniger Weg zu ihrem absoluten Wunschkind. Das ruhige Mädchen mit den aprikosenblonden Haaren ist sehr besonders und fällt den Erzieherinnen im Kindergarten mit ihrer zurückhaltenden, fast scheuen, Art negativ auf. Bei einem Gespräch mit der Leiterin der Einrichtung wird Nathalie mit Blick auf die nahende Einschulung dringend gebeten die Sozialkompetenzen ihrer Tochter zu stärken, zumal sie auch Bilder ohne jegliche Formen oder Aussagekraft malt - eine Grundvoraussetzung für die Schulreife.
Bei einem Besuch auf einem Hofladen trifft Nathalie die Mutter von Noah, die unbedingt ein Treffen mit den Kindern einfädeln möchte. Ruby zeigt deutliches Desinteresse an dem Gleichaltrigen und Nathalie möchte eigentlich auch nur nach Hause, um an ihren gärtnerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Wie kann sie ihrer Tochter helfen und dabei gleichzeitig ihre Bedürfnisse nach Ruhe nicht verletzen? Der tägliche Kampf von Eltern zwischen einer zwanglosen Erziehung und dem Druck von außen finde ich sehr gelungen von der Autorin umgesetzt.
Ich mag auch den Einstieg der Leseprobe mit einem Albtraum von Nathalie, der schon andeutet in welche dramatische Richtung sich das eigentlich innige Verhältnis von Mutter und Tochter wenden wird. Will Ruby sie wirklich umbringen oder steckt etwas anderes dahinter? Man kann es sich nach dem ersten Kapitel kaum vorstellen, denn Nathalie scheint die einzige Person zu sein, der Ruby vollständig vertraut. Was verbirgt sich tatsächlich hinter der besonderen Aura von Ruby? Spielt ihr Ehemann möglicherweise auch eine Rolle dabei?
Bei einem Besuch auf einem Hofladen trifft Nathalie die Mutter von Noah, die unbedingt ein Treffen mit den Kindern einfädeln möchte. Ruby zeigt deutliches Desinteresse an dem Gleichaltrigen und Nathalie möchte eigentlich auch nur nach Hause, um an ihren gärtnerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Wie kann sie ihrer Tochter helfen und dabei gleichzeitig ihre Bedürfnisse nach Ruhe nicht verletzen? Der tägliche Kampf von Eltern zwischen einer zwanglosen Erziehung und dem Druck von außen finde ich sehr gelungen von der Autorin umgesetzt.
Ich mag auch den Einstieg der Leseprobe mit einem Albtraum von Nathalie, der schon andeutet in welche dramatische Richtung sich das eigentlich innige Verhältnis von Mutter und Tochter wenden wird. Will Ruby sie wirklich umbringen oder steckt etwas anderes dahinter? Man kann es sich nach dem ersten Kapitel kaum vorstellen, denn Nathalie scheint die einzige Person zu sein, der Ruby vollständig vertraut. Was verbirgt sich tatsächlich hinter der besonderen Aura von Ruby? Spielt ihr Ehemann möglicherweise auch eine Rolle dabei?