Little Women

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Ein pinker Thriller? Das ist definitiv mal etwas anderes und genau deshalb hat mich das Buch sofort neugierig gemacht.

Der Schreibstil hat mir direkt gefallen: angenehm flüssig und so gestaltet, dass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Besonders spannend finde ich, dass es mindestens zwei Zeitlinien gibt. In der Gegenwart erfahren wir direkt, dass Beth tot ist und gefunden wurde, erzählt aus der Perspektive der drei Schwestern. Interessanterweise hatte ich beim Lesen dieser Passagen zunächst nicht das Gefühl, dass eine von ihnen wirklich verdächtig wirkt.

Dann folgt der Rückblick: der Vater veröffentlicht ein Buch über seine Töchter, und plötzlich gibt es massive Proteste aus der Öffentlichkeit. Dieser Aspekt hat mich sofort gepackt. Noch spannender ist die Information, dass das Buch des Vaters mit Beths Tod endet, was natürlich sofort Fragen aufwirft.

Gerade deshalb glaube ich fast, dass keine der Schwestern wirklich hinter der Tat steckt. Vielleicht verbirgt sich die Wahrheit irgendwo in dem Buch des Vaters. Es könnte gut sein, dass dort Hinweise liegen, die erst nach und nach ans Licht kommen.

Mein Gefühl sagt mir: Hier wartet vermutlich ein richtig krasser Twist, den man in der Leseprobe noch gar nicht kommen sieht. Vielleicht war es Beth selbst, vielleicht ein besessener Fan, oder am Ende sogar der Vater selbst.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.