Nicht empfehlenswert

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cellissima Avatar

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Eine der March-Schwestern, Beth, wird tot aufgefunden. Und es ist sofort klar, dass es kein Unfall und kein Suizid war, sondern dass sie getötet wurde.
Die Familie will den Täter finden - doch alle Schwestern könnten es gewesen sein. Auch im weiteren Umfeld gibt es Personen, die ein Motiv haben und es gewesen sein könnten. Hinzu kommt, dass der Vater vor einiger Zeit einen Roman über seine Töchter veröffentlichte - an dessen Ende Beth starb ...
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So weit, so gut. Klingt nach Spannung und dunklen Geheimnissen. Ein guter Thriller geht immer, und es ist immerhin ein New York Times-Bestseller - wobei ich hier schon hätte stutzig werden sollen, denn oft treffen New York Times-Bestseller nicht meinen Geschmack und ich frage mich, wie das betreffende Werk dazu werden konnte ... so war es leider auch hier.
Schließlich liebe ich Little Women und habe lange überlegt, ob ich Beth is dead lesen soll, da ich befürchtete, dass es den Zauber zerstören könnte. Tatsächlich ist genau das passiert.
Ich weiß nicht, ob ich es wirklich als Thriller bezeichnen würde, und es ist für mich auch eher ein Jugendbuch - eigentlich kein Problem, ich lese durchaus auch gerne mal ein Kinder- oder Jugendbuch. Aber sie müssen halt gut sein. Und das war hier leider nicht der Fall.
Der Schreibstil ist absolut durchschnittlich, ebenso Handlung und Figuren. Mir blieb von Anfang bis Ende alles viel zu blass und oberflächlich. Ich konnte keine wirkliche Verbindung aufbauen.
Ja, es war zwischendurch spannend, es gab immer wieder neue und andere Verdächtige, man dachte immer wieder: oh, DAS ist sicher Beths Mörder, bei den Vorgängern lag ich wohl falsch ... also man konnte wirklich miträtseln, Theorien entwickeln und wieder verwerfen ... es war bis zum Schluss offen. Das war es aber leider auch schon. Zumal es durchaus noch spannender hätte sein können.
Und die Auflösung ist für mich persönlich auch gleichzeitig der allergrößte Kritikpunkt, denn mit ihr war Beth is dead endgültig unten durch bei mir. Das war einfach total konstruiert und unglaubwürdig, konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil. Vorher fand ich die Geschichte noch durchschnittlich - dann aber einfach nur schlecht, misslungen.
Ich würde das Buch nicht noch mal lesen und kann es leider nicht empfehlen.