Leise Töne
Botanic Hearts ist für mich ein echtes Wohlfühlbuch. Es ist warm, ruhig und mit genau der richtigen Portion Herzklopfen geschrieben. Die Ausgangssituation hat mich sofort angesprochen: Bücher treffen auf Blumen, Ordnung auf Natur, Kontrolle auf Loslassen. Und mittendrin Tansy, eine starke, alleinerziehende Mutter, die versucht, für ihr Team und ihre Tochter Halt zu geben, obwohl ihr selbst gerade der Boden weggezogen wurde.
Besonders mochte ich die ungewöhnliche Kulisse der Bibliothek im botanischen Garten. Dieser Ort ist mehr als nur Setting. Er spiegelt den inneren Konflikt der Figuren wider. Bücher brauchen Schutz, Pflanzen Freiheit. Und irgendwo dazwischen begegnen sich Tansy und Jack. Ihre Dynamik ist leise, knisternd und glaubwürdig. Kein überzogenes Drama, sondern langsames Annähern, getragen von Vergangenheit, Verantwortung und unausgesprochenen Gefühlen. Was mir gut gefallen hat, ist das die Geschichte sich Zeit nimmt für Trauer nach der Katastrophe, für Unsicherheiten, für kleine Alltagsmomente. Die Liebesgeschichte entsteht nicht trotz der Umstände, sondern gerade wegen ihnen. Und auch Briar, Tansys Tochter, gibt der Geschichte Tiefe und Wärme.
Besonders mochte ich die ungewöhnliche Kulisse der Bibliothek im botanischen Garten. Dieser Ort ist mehr als nur Setting. Er spiegelt den inneren Konflikt der Figuren wider. Bücher brauchen Schutz, Pflanzen Freiheit. Und irgendwo dazwischen begegnen sich Tansy und Jack. Ihre Dynamik ist leise, knisternd und glaubwürdig. Kein überzogenes Drama, sondern langsames Annähern, getragen von Vergangenheit, Verantwortung und unausgesprochenen Gefühlen. Was mir gut gefallen hat, ist das die Geschichte sich Zeit nimmt für Trauer nach der Katastrophe, für Unsicherheiten, für kleine Alltagsmomente. Die Liebesgeschichte entsteht nicht trotz der Umstände, sondern gerade wegen ihnen. Und auch Briar, Tansys Tochter, gibt der Geschichte Tiefe und Wärme.