Viel Potenzial, das leider verschenkt wurde
Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich leichtgefallen. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und lässt sich sehr gut weglesen.
Besonders positiv aufgefallen ist mir die Konstellation der Hauptfiguren. Es war erfrischend zu lesen, dass die männlichen Charaktere auf ihre Art sehr liebevoll mit der Prota umgehen, obwohl sie gleichzeitig extrem unterschiedlich wirken. Es zeigt schön, dass Liebe verschiedene Facetten haben kann, hat mir im Ansatz gut gefallen. Auch das wir aus den verschiedenen Perspektiven lesen konnten.
Leider bleiben die Charaktere insgesamt aber sehr flach. Zwar bekommt man für jeden ein paar Hintergründe aufgetischt, danach entwickelt sich jedoch kaum noch etwas weiter.
Überhaupt nicht greifbar war für mich die Dynamik zwischen den Figuren. Eine spürbare Anziehung oder echtes Knistern habe ich leider nicht wahrgenommen. Die Gefühle und die Liebe waren gefühlt von einer Sekunde auf die andere einfach da. Das wirkte alles etwas unnachvollziehbar. Statt auf tiefgründige Romance wird hier vor allem auf Spice gesetzt. An ein, zwei Stellen empfand ich es sogar als etwas unpassend und das obwohl ich auch viel Dark Romance lese. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, dass es in jeder zweiten Unterhaltung um Sex ging und das stört dann etwas, wenn es auch an anderen Ecken fehlt.
Auch die Fantasy Elemente kommen nämlich für eine Romantasy deutlich zu kurz. Das Magiesystem wird kaum erklärt, die magischen Fähigkeiten werden selten genutzt und auch das Worldbuilding sowie die politischen Hintergründe und Konflikte werden dem Leser eher nur beiläufig mitgeteilt.
Es gibt unglaublich viele Ansätze, die enorm viel Potenzial geboten hätten, doch leider wurde dieses Potenzial nicht ausgeschöpft.
Die Wendung zum Ende hin war zwar recht vorhersehbar, was mich persönlich bei Geschichten dieser Art aber gar nicht so stark stört.
Dennoch bleibt unter dem Strich der Eindruck, dass der Fokus hier viel zu sehr auf dem Spice lag, während Charaktertiefe, Beziehungsaufbau und das Fantasy Setting stark vernachlässigt wurden. Das ist einfach nicht ganz mein Fall.
Besonders positiv aufgefallen ist mir die Konstellation der Hauptfiguren. Es war erfrischend zu lesen, dass die männlichen Charaktere auf ihre Art sehr liebevoll mit der Prota umgehen, obwohl sie gleichzeitig extrem unterschiedlich wirken. Es zeigt schön, dass Liebe verschiedene Facetten haben kann, hat mir im Ansatz gut gefallen. Auch das wir aus den verschiedenen Perspektiven lesen konnten.
Leider bleiben die Charaktere insgesamt aber sehr flach. Zwar bekommt man für jeden ein paar Hintergründe aufgetischt, danach entwickelt sich jedoch kaum noch etwas weiter.
Überhaupt nicht greifbar war für mich die Dynamik zwischen den Figuren. Eine spürbare Anziehung oder echtes Knistern habe ich leider nicht wahrgenommen. Die Gefühle und die Liebe waren gefühlt von einer Sekunde auf die andere einfach da. Das wirkte alles etwas unnachvollziehbar. Statt auf tiefgründige Romance wird hier vor allem auf Spice gesetzt. An ein, zwei Stellen empfand ich es sogar als etwas unpassend und das obwohl ich auch viel Dark Romance lese. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, dass es in jeder zweiten Unterhaltung um Sex ging und das stört dann etwas, wenn es auch an anderen Ecken fehlt.
Auch die Fantasy Elemente kommen nämlich für eine Romantasy deutlich zu kurz. Das Magiesystem wird kaum erklärt, die magischen Fähigkeiten werden selten genutzt und auch das Worldbuilding sowie die politischen Hintergründe und Konflikte werden dem Leser eher nur beiläufig mitgeteilt.
Es gibt unglaublich viele Ansätze, die enorm viel Potenzial geboten hätten, doch leider wurde dieses Potenzial nicht ausgeschöpft.
Die Wendung zum Ende hin war zwar recht vorhersehbar, was mich persönlich bei Geschichten dieser Art aber gar nicht so stark stört.
Dennoch bleibt unter dem Strich der Eindruck, dass der Fokus hier viel zu sehr auf dem Spice lag, während Charaktertiefe, Beziehungsaufbau und das Fantasy Setting stark vernachlässigt wurden. Das ist einfach nicht ganz mein Fall.